Was macht a Nackerte im …?

Hier die neue wahre Kurzgeschichte aus den sonderbaren Leben des Tom S. aus W. :

https://www.story.one/de/u/tom-schopper-3912cebc/was-macht-a-nackerte-im/

Viel Spaß und gute Unterhaltung.

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Eine weitere unglaubliche Kurzgeschichte.

Hast du auch solche Bilder parat?

https://www.story.one/de/u/tom-schopper-3912cebc/nuerchtet-euch-ficht/

Ein und aus.

Ich atme ein, ich atme aus, ich atme ein und ich atme aus … ein und aus … ich atme ein und ich atme aus … ich seufze tief … ich atme ein und ich atme aus … dabei sehe ich in den Himmel … ein und aus … und frage mich, wie lange der Sauerstoff noch ausreicht … ich atme ein und ich atme aus.

Währenddessen Österreich nun ein Pufferstaat wird, wurde die wöchentlich Arbeitszeit um 23 Stunden erhöht … und somit die Löhne um etwa 12% verringert.
In Kurzform: Ende des Sozialsystems in Ö. Hier werden nur mehr Banken, Konzerne und Reiche gerettet. Das hat sich der (soziale) HeimatparteiWähler so nicht vorgestellt, oder?

Daher —> Wählen erst ab 21, mit abgelegter Prüfung in demokratischen Werten.
(In einem Käfig voller Affen, rufe niemals laut um die Einführung der Demokratie)

#think

Wer rettet bei Nacht und Wind? Es ist der Vater mit …

Unglaublich und dennoch wahr.
Das wäre die Rubrik für folgende Geschichte, die ich mit meinem Vater, Ende der 80er am Hochkar in den EnergieFerien erlebte:
Mein Vater, seine Frau, meine 1. Frau und ich beschlossen trotz anhaltenden Schneefällen und klirrender Kälte 2 Wochen am Hochkarhof zu buchen. Warum? Weil der Schnee bei dieser Kälte einfach geil zu fahren ist. Da brauchst beim Tiefschneefahren nur elegant mit dem Hintern zu wackeln und du wedelst wie ein Einser den Hang hinab. Nach 3 Tagen Hinternwackeln kam dann eine riesen Tiefdruckfront ins niederösterreichische Grenzgebiet. So arg, dass das JugendnationalTeam des ÖSV ihr Trainingslager verkürzte, die sich ebenfalls am wetterbedingt fast menschenleeren Hochkar breitgemacht hatten. Das war mir als ExtremTourenFahrer eigentlich egal, denn mein Revier lag zwischen den Bäumen und weniger am plattgewalzten Draxlerloch, in dem die ÖSV Jugend herumturnte.

Nach einem harten Tag zwischen den Bäumen, manchmal auch direkt in einen hinein, kam ich zurück, legte die Schi und die stinkenden Hanwag Tourenböcke in den Schistall und ging in den Gästebereich des Hofs. Dort saß zornig und traurig zugleich ein junger Mann, den ich genauer kennenlernen musste, denn ich hatte noch niemals zuvor so einen großen Willen in einem Menschen gesehen wie bei dem Burschen. Nach einigem Vorpalawer, wie geil der Schnee jetzt ist, fragte ich ihn was eigentlich los sei. Er, Thomas Sykora, habe Fieber und kann am morgigen Tag nicht an den Jugendmeisterschaften des ÖSV teilnehmen. Er will gewinnen um so schnell es geht ins große Team kommen, sagte er mir noch schwer hustend, dann kam seine Oma und riet Thomas endlich ins Bett zu gehen um sich auszukurieren. Ich musste meiner Frau auch noch mitteilen, dass ich noch lebe und so trennten sich unsere Wege.

Gegen 3 Uhr morgens wurde ich durch klopfen an der Zimmertüre wach, ging verschlafen hin und öffnete sie. Draußen standen mein Vater, die verweinte Oma Thomas´ und noch ein sehr besorgt wirkender Mann, den ich nicht kannte.
„Der Bub stirbt“, schluchzte die Frau, während mein Vater mich eindringlich ansah. „Du hast ja jetzt deinen neuen Geländewagen, den 413er, kannst gut damit fahren?“, fragte Papa mich.
„Hallo, ich bin DER Geländetyp. Um was geht´s?“, antwortete ich.
„Der Thomas hat seit Stunden über 42 Fieber, der Heli kann wegen dem Wetter nicht kommen, ebenso der Schneepflug aus Göstling.“

Wir packten Thomas in mehrere Decken auf die hintere Sitzbank und fuhren die Passstraße hinab. An manchen Stellen war der Schnee so hoch, dass Papa aussteigen musste um den weiteren Verlauf der Straße zu checken. Manchmal verschwand Papa ganz unter dem Schnee und er musste sich anseilen. Als wir fast unten waren, sahen wir den Schneepflug im meterhohen Schnee stecken. Nach einigen hundert Metern entdeckten wir das Blaulicht vom Rettungswagen, und übergaben Thomas S.
„Du schaffst es, Bub“, sagten wir ihm zum Abschied
10 Jahre später gewann er Bronze in Nagano.
© Tom S.

Sonne, Sand und BärenHintern

Kurz vor dem Millennium, an einem heißen Sommertag, dachte ich mir als noch unerfahrener Pechvogel, dass es eine hervorragende Idee ist, mit dem Motorrad nach Wildalpen zu fahren.
Die nackerte 600er war aufgetankt, ich obendrauf und somit ließen wir es standesgemäß krachen. Sprich, die Fußrasten wurden noch weiter abgeschliffen, das Adrenalin gut ausgeschüttet und mit doppelter Nahtoderfahrung gesegnet erreichte ich ein abgelegenes Tal, nahe Wildalpen. Ich fand sehr schnell eine ideale Stelle um runterzukommen und um abzuchillen. Nahe einem Trinkwasserwildbach, der in einer Linkskurve viel Sand verfrachtet hatte, entdeckte ich eine fast zwei Meter hohe Sanddüne, die ich zielorientiert ansteuerte. Raus aus der engen Lederkombi, sich in den warmen Sand kuscheln und einzuschlafen war eine Sache von wenigen Augenblicken.
Meine Träume konnten noch nicht ihre volle Wirkung entfalten, da wurde ich von einem lauten Geräusch aus meinen Heldentaten gerissen. Ich bin mir sicher, dass hierbei mindestens fünf Paralleluniversen draufgegangen sind. Da wurden die laut sabbernden Laute immer intensiver, es klang als ob ein großer Hund Wasser gierig in sich aufnehmen würde. „Hoffentlich ist das nur Schrödinger Katze oder des Jägers Hundsviech“, ging mir durch den noch benommenen Kopf, zugleich richtete ich mich weiter auf um den Ruhestörer wegzuscheuchen. Langsam kroch ich die kleine Düne empor, bis der Wind mir ins Gesicht blies, zusammen mit einem übel riechenden Gestank und ich sah … direkt in einen breiten Bärenhintern hinein, der sich etwa zwei Meter vor mir befand.
Das Wort „Schas“, konnte ich noch aussprechen, logischerweise machte ich so den Bären auf mich aufmerksam, und er drehte langsam seinen Kopf in meine Richtung. Ich schwöre mit offenen Herzen und herzerweichenden Dackelblick, dass sich die Augen des Bären, wie in einem ComicHeft schlagartig vergrößerten, und mit ebendiesen, panikerfüllten Gesichtsausdruck rannte Bruder Bär über den hier etwa 8 Meter breiten Gebirgsbach. Der Jesusbär, denn es schien mir, dass er über das Wasser lief.
Ich hingegen schlug erwartungsgemäß die entgegengesetzte Richtung ein, das ich nach mehrmaligen stolpern über meine kniehoch gezogene Lederhose einigermaßen gut hinbekam. An der Straße angekommen stellte ich fest, dass die Motorradschlüssel, zusammen mit den Zigaretten, noch auf der Sanddüne lagen, so hetzte ich, mit halb heraufgezogener Hose, den Forstweg vom Ort der seltsamen Begegnung weg. „Hoffentlich sieht mich so keiner“, ging mir noch durch den Kopf, dann hielt ich keuchend an, checkte, dass Bruder Bär schon lange im gegenüberliegenden Wald verschwunden war und keine Gefahr mehr darstellte, dann ging ich zurück, zog mich ordentlich an und fuhr nach Hause. Während der Fahrt dachte ich mir die ganze Zeit: „Das glaubt mir keiner“, und so bin ich jetzt bei euch gelandet.

PS: Mich würde interessieren, was der Jungbär daheim über die Begegnung zu erzählen hatte.
© Tom Schopper

 

Das Schild, das Schwert und mein Rauchfangkehrer.

Tief, mit einem dunklen Umhang verhüllt sitze ich am Schreibcomputer. Es ist 6 Uhr morgens und ich habe schon mein Tagessoll von 12 Seiten erfüllt, und dennoch kann ich nicht enden. Die Geschichte hat mich noch voll gefangen, so sehr, dass die Kaffeemaschine in der Küche seit Stunden ins Leere blubbert.
„Jetzt vergehen die Welten!“, rufe ich und schreibe wie in Trance von Heimdallr, seinem Horn, von Walhall und all den dunklen Drachen. Mein Gesichtsfeld wird immer enger, bis selbst die Gedanken wie in einem schwarzen Loch komprimiert werden und sich auf der anderen Seite auf dem Papier wiederfinden. Ich lese es nicht, es ist wie eine Reise in deren Verlauf ich die Welten entstehen lasse in denen ich mich bewege. Nein, schizo ist anders. Das ist genau die Welt wo alles möglich ist. Alles. Dort entstehen all die Träume die auch unser Ziel werden können.

Ich bin dermaßen von den Ereignissen gefangen, dass ich Schwert und Schild neben mich beim Schreiben stelle. Es könnte ja sein, dass die Wesen aus der Geschichte in meine Welt kommen und ich dann schon wieder schuld an allem bin. Diesmal nicht.
So fliegen die Finger über die Tasten und hoffen mit den Ereignissen Schritt halten zu können, denn die Geschichte hat sich bereits verselbstständigt und ich schreibe nun mehr als Berichterstatter, denn als deren Gestalter.

Der Himmel bricht, Brüdersöhne fallen übereinander her, Windzeit, Wolfzeit … und inmitten des Wahnsinns steht mein Held. Der Macho, der zum ersten Krieger der Göttin wurde und nun gegen das dunkle der Welten steht, nur mit Schwert, Schild und Liebe bewaffnet. Die Glocken des Untergangs läuten laut und klar ….
Nun denn, kann man sich denken. Was solls, kann man sich fragen.

Eh nicht so arg, könnte man meinen und dennoch, wurde es die Geschichte der letzten Woche für mich, denn mitten im wildesten SchlachtenChaos wurde das Läuten real. Es dauerte eine Zeit, bis mein Unterbewusstsein realisierte, dass es von der Wohnungstür kam, mein glorreiches Über-ich, gefangen im Ragnaröck, hörte sie kommen. Sie waren hier, Swartalfs grausamen Ursprungs hier vor meiner Türe. „Schwertzeit, Beilzeit ists!“, rief ich. Mit einem „Bis die Welten vergehen!“, sprang ich auf, packte das Schild, umfasste das eherne Schwert und lief Richtung Türe.

Der TomSchopper Versteher weiß nun was kommt … ihr noch nicht, darum liest bitte gebannt weiter.

Natürlich riss ich die Eingangstüre weit auf. Bereit die Göttin zu schützen schritt ich mit Schild und Schwert in den Gang … mitten in meinen LieblingsRauchfangkehrer hinein.
Da er mich schon seit über 18 Jahren kennt, musste ich ihn diesmal gar nicht so lange reanimieren. Sein Lehrbub kennt mich jetzt auch schon ein bisschen besser. Ich mag mir gar nicht ausdenken, wenn da zwei alte Damen von den Zeugen Jehovas oder gar der Gerichtsvollzieher draußen gestanden hätten. Drum kann ich euch ohne Zwangsjacke eine weitere unglaubliche Geschichte erzählen.

Die sich auch genauso zugetragen hat. DackelblickSchwur.
© Tom Schopper

 

In Österreich werden jetzt die 60er Jahrgänge systematisch … .

24 Jahre Schwerarbeit in Druckerei am Großformat in 12er Schichten … dann Scheidung … EX-Frau zerstört Wohnung und mehr, geht in Therapie statt Strafe … Bank A. schlägt sich auf ihre Seite, kündigt Kredite und räumt mein Konto leer … 16 Jahre auf BankenBlackList, wenig Chance auf Job ohne Girokonto … Wirbelsäule durch Schwerarbeit eh schon hin, wird durch billige Ernährung noch kaputter … 3 Bandscheiben verabschieden sich für immer … UND nun der Hit, wegen der 2011 beschlossenen Pensionsreform fehlen mir die letzten Versicherungsmonate (Obwohl für IR genug vorhanden) … und jetzt ab ins Nichts.
Für AMS zu krank, daher auch für MindestSicherung nicht arbeitsfähig genug, gehts jetzt ab in die Obdachlosigkeit, Versicherungslosigkeit und Null Chance auf InvalidenRente.
Wobei die 2011 beschlossene „Reform“ ungleich im Recht ist. Wäre ich kein Facharbeiter gewesen, den man den Berufsschutz nicht weggenommen hätte (mit diesem Gesetz), dann würde ich die IV Rente bekommen, so aber, leider nicht.
Überall laut „Ungleichheit“ schreien, jedes Ding zu Tode gendern und dann Menschen in den Kübel treten, Ungleichheiten sogar ins Gesetz schreiben lassen (OGH würde 3 Jahre dauern, da bin ich schon lange tot)… sich dann auch noch wundern warum die anderen Parteien soviel Zulauf haben … das ist mehr als krank.

Es ist dumm.
Mein Überleben wäre einfach zu stemmen, liebe planlose SPÖ, die ihr das verbrochen habt.

(BK Fayman und „Arbeit macht gesund“ Sozialminister Hundstorfer 2011)
Shame on you, möget ihr ohne Fürsprech im Armengrab liegen … dort, wo ihr meine Mutter, trotz ausreichender Deckung durch BegräbnisVersicherung, hingesteckt habt. (PflegeRegress)

Win/Win/Win Lösung wäre, wenn das pfändbare Existenzminimum um 200.- erhöht wird. So hat die Wirtschaft, die ja nur Blut und Tränen fordert, über 2 MRD mehr pro Jahr, dieses unsägliche Gesetz wäre nicht notwendig, weil sich das selbst finanziert und die Kranken wären endlich einmal glücklich.
Ich weiß, Glück und Liebe ist nicht das Thema in so einer irren Zeit … aber es muss, sonst geht ihr alle vor die Hunde.

Denkt doch endlich menschlich ist ja nicht so schwer.

Geschichte zur Lage der Nationen.

Warum hab ich soviel Pech … fragt sich nicht nur Schnabulak, der Kleinere.

thomasschopper

Kreisch!

 Copyright Tom Schopper.

In der Unendlichkeit der gekrümmten Endlichkeit, gab es Leben. Manches kroch, flog, schwamm oder quatschte sinnlos in der Gegend herum. Einige Lebensformen waren so klein, dass sie kaum wahrgenommen, geschweige denn gehört wurden.

Andere wiederum waren so groß, dass sie träge im Raum herum schwebten und fälschlicherweise für Planeten gehalten wurden, von Wesen die gerade die richtige Größe zum Zubinden einer Hose der Größe 54 hatten, ab und zu mal in den Himmel guckten und sich dabei dachten: „Ob es da oben wohl intelligentes Leben gibt?“.

Einem großen Wesen war das eines Tages zu matt und zu wenig erfrischend die ganze Zeit mit heruntergelassener Hose beobachtet zu werden und begab sich auf die Suche. Auf die Suche nach dem Sein, dem Ursprung und dem Sinn, der hinter allem stecken mochte.

Eines Tages erreichte es eine entzückend anzusehende Galaxie. Vier, durch dunkle Materie in Form gehaltene, Arme gingen…

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