BREAK!

Guten Morgen Freunde des logischen Denkens.

Ich komm gleich zur Sache.
Jetzt in aller Munde, die CO2 Steuer, die soll ja bekanntlich den Klimawandel stoppen. (Den stoppt keiner mehr das ist bereits eine Katastrophe, nur nebenbei erwähnt)
Es gibt im Netz mehrere CO2 Rechner, den von Greenpeace würde ich empfehlen. Aufgrund dieser Daten verbrauche ich bei Einführung der CO2 Steuer statt bisher 510kg CO2 jährlich dann 7.200kg CO2. Das sollte ja weniger der Sinn der Übung sein, oder?

Stattdessen verabschiedet Europa das Handelsabkommen MERCOSUR mit Südamerikanischen Staaten, wie auch Brasilien, die ja jetzt bekanntlich Vollgas den Regenwald abholzen um Weideplätze für Rinder, Saatanbau von Soja und Palmöl schaffen, damit sie Europa auch gut beliefern können.
Schweizer Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Bäume die Temperatur senken und CO2 binden. Es geschieht genau das Gegenteil.

Wen hilft die CO2 Steuer?
Den Konzernen, die die Steuer an die Konsumenten, mit Aufschlag, abgeben können. Den Reichen, weil sie sich die Mobilität noch leisten können und seltsamen Politikern wie diesen von Gott gesandten Bolsonaro. Von unseren will ich nach dem IbizaSkandals gar nicht reden.

Effektive Lösungen hätte ich sehr wohl und bin nicht nur der Kritiker. Nur das kostet Geld und den Oberen Macht. Wieviel bekommt ein Berater?

 

So long, Euer SurvivalExperte Tom.

Der Ohrwaschelkaktus.

Eine Ode gegen das Blubbern.
Von TCS.

Er war uns wohlbekannt, als der liebste Blubberant.
Arme Leut, die hasste er, Reichen gaben dagegen mehr.
Ja, es ging was weiter, nur in falscher Richtung der sozialen Leiter.
Doch nun jammert er, ein großer Führer er doch wär.
Das Schiff hat er verlassen und schlendert blubbernd durch die Gassen.

Doch im Blubbern es leicht stolpert, über am Weges liegend Klumpert.
Auch wenns so silbrig schimmert, Stein, bleibt Stein, er laut wimmert.
Doch kanns uns zu Gute sein, der Blubberant bleibt nie allein.
Scharen er um sich versammelt, das Land, das ist vergammelt.
Nun höret laut die Glocken schellen, übers Reich der Industriellen.
Aufgerufen sei zur letzten Schlacht, kein Herz darf siegen überd Macht.
Das Schiff das hat er nun verlassen und schlendert blubbernd durch die Gassen.

Gesetze gibts zu kaufen viele, Macht und Spiele,
ruft er jetzt schallend, die Armut trägt den Umhang wallend.
Nun zieht er blubbernd durch das Land, reicht den Dummen wohl die Hand,
damit sie rufen laut und klar. „Längre Arbeitszeit das ist nun wahr!“.
Sie nehmen tief das Blubbern auf, Anker wandern weit hinauf,
dort wo früher klares Denken saß, brummt jetzt der blubbernd Schas.
Drum sparet froh und habt viel Dank, von nix kommt nix, das ist kein Prank.
Das sinkend Schiff hat er verlassen und schlendert blubbernd durch die Gassen.

Der Wahn ist Kurz, die Reuh ist lang. 3 Monat noch, Gott sei Dank.
Dann geht’s an die Urnen wieder, ohne Hirn blubberts seine Lieder.
Es gilt noch viel zu machen, man hört hier und da noch ein Lachen,
das kommt von des Armen Hütten, dort regnets rein, wenns tut schütten.
Doch er blubbert gute Texte, es lebe der Ohrwaschelkaktus, der Nächste!
Hütet euch, noch gibt’s zu hüten viel, der Rest, der ist nur Blubbern und sein Spiel.

Wer zu viel Geld in Wahlen steckt, ob verboten, man ihn doch leckt.
Doch denken muss des Armen Bruder, auch wenns weh tut, dieses Luder,
Von vielen auch das Hirn genennt, bevor es blubbert unds Land dann brennt.
Nun spielt und blubbert er alleine, Geld beschaffen für Vereine.
Denket wohl und wählet fein, sonst wird’s um euch geschehen sein.

Spaß vorbei.

Da mein Content hier (UrbanSurvivalTipps, Geschichten etc.) anscheinend andere Menschinnen zum Copy Paste und Geldverdienen inspiriert hat, ist hier Schluss mit lustig.

Bin ja nicht das GratisSchreibVieh.

Lebt gut und lange, Kinder der Sonne.
Pfiat euch!

Der Weltuntergang, Xopoxylokappettl und ich.

Hier die neue Kurzgeschichte über den Weltuntergang … oder nicht.

„21.12.2012 und alle werden sterben. Nicht nur vor lachen, sondern diesmal wirklich, ernsthaft und wahrhaftig!“, sagt die Frau im Drogeriemarkt laut ins Telefon hinein. In mir zuckt der Oberlehrer aus und nähere mich der Todgeweihten, um mit Hard Facts ihr Leben zu verlängern. Erst als ich in Reichweite bin, erkenne ich den irren Blick in ihren Augen und weiß, ein falsches Wort und ich bin dran. Komm aber aus der Nummer nicht mehr heraus, sie hat mich registriert und sieht mich scharf an.

„Entschuldigung, wissen Sie wo die Kondome der Größe XXXXL sind? Ich möchte beim Weltuntergang nochmal so richtig protzen. Ist ja logisch in Anbetracht der Dinge und der ….“, sie wendet sich angeekelt ab. Gerade als ich mich selbst feiere höre ich die Stimme hinter mir. Ich drehe mich um und sehe der Filialleiterin ins Auge. „Wissen Sie, solche Größen führen wir nicht. Sie sollten eventuell Handschuhe nehmen“. Ich beginne etwas zu schrumpfen. Genau in diesem Moment kommt eine ältere Dame hinzu. Ich erwarte ein „Früher hätts das ned geben“, aber es kommt schlimmer.
Sie stellt sich neben mich und hängt sich bei mir ein.
„Wollens einer Dame nicht beim Einkaufen helfen, junger Mann?“
Während ich mir überlege wie ich mich in Luft auflösen kann und ob Mann schon so einen Versuch überlebt hat, fasst sie mir an den Hintern. Mit einem eleganten „Oh, da sind sie ja“, löse ich mich und rette mich in die nächste Regalreihe. Direkt in meine WeltuntergangsFetischistin hinein. Ich glaub, dass sie auf mich gewartet hat, denn sie verplempert keinen Augenblick.
„Ich habe es bemerkt“, sagt sie streng und mustert mich von oben bis unten.

Aus den Augenwinkel schaue ich, ob es im Regal neben mir, wo die Besen stehen, auch Schaufeln gibt. Ich glaub ich benötige grad eine. Vielleicht kann ich mich bis nach China durchgraben. Verwerfe aber den Gedanken, weil ich bei meinem Pech sicher im Mariannengraben oder am K2 landen würde. Während ich wertvolle Fluchtzeit ungenutzt verstreichen lasse nähert sich die ältere Frau von hinten. Sie ist auch noch nicht fertig mit mir. Zugleich drängt Frau Weltuntergang von vorne auf mich zu.

„Ich habe es bemerkt“, zischt sie mir dabei zu.

Hilferingend klammere ich mich an der Rolle Klopapier fest die ich in Händen halte. „Vielleicht kann ich mich damit einwickeln, mich tot stellen und wenn sie mich für eine Mumie halten, ablassen von mir?“, frage ich mich.
„Ich habe es bemerkt. Sie wollten mich anmachen. Weil morgen Weltuntergang ist, heißt das noch lange nicht, dass die Regeln des Anstands nicht mehr gelten“, fügt sie hinzu.
„Nur aufklären damit …“, ich werde von ihr unterbrochen.
„Mit dem AufklärungsTrick?“

In meiner Verzweiflung krame ich aus meinem Rucksack, Papier und Stift hervor und zeichne den MayaKalender auf, damit sie sieht, dass nix mit Untergang ist. Sie ist ein kluges Kind und versteht, die ältere Frau nicht.

„Xopoxylokappettl, lass es Steine auf mich regnen!“, schreie ich in meinen Kopf hinein.
Seitdem halt ich einfach meine Pappen

© Tom S. aus W.

Weitere Geschichten auf https://www.story.one

Viel Spaß!

Ein und aus.

Ich atme ein, ich atme aus, ich atme ein und ich atme aus … ein und aus … ich atme ein und ich atme aus … ich seufze tief … ich atme ein und ich atme aus … dabei sehe ich in den Himmel … ein und aus … und frage mich, wie lange der Sauerstoff noch ausreicht … ich atme ein und ich atme aus.

Währenddessen Österreich nun ein Pufferstaat wird, wurde die wöchentlich Arbeitszeit um 23 Stunden erhöht … und somit die Löhne um etwa 12% verringert.
In Kurzform: Ende des Sozialsystems in Ö. Hier werden nur mehr Banken, Konzerne und Reiche gerettet. Das hat sich der (soziale) HeimatparteiWähler so nicht vorgestellt, oder?

Daher —> Wählen erst ab 21, mit abgelegter Prüfung in demokratischen Werten.
(In einem Käfig voller Affen, rufe niemals laut um die Einführung der Demokratie)

#think

Wer rettet bei Nacht und Wind? Es ist der Vater mit …

Unglaublich und dennoch wahr.
Das wäre die Rubrik für folgende Geschichte, die ich mit meinem Vater, Ende der 80er am Hochkar in den EnergieFerien erlebte:
Mein Vater, seine Frau, meine 1. Frau und ich beschlossen trotz anhaltenden Schneefällen und klirrender Kälte 2 Wochen am Hochkarhof zu buchen. Warum? Weil der Schnee bei dieser Kälte einfach geil zu fahren ist. Da brauchst beim Tiefschneefahren nur elegant mit dem Hintern zu wackeln und du wedelst wie ein Einser den Hang hinab. Nach 3 Tagen Hinternwackeln kam dann eine riesen Tiefdruckfront ins niederösterreichische Grenzgebiet. So arg, dass das JugendnationalTeam des ÖSV ihr Trainingslager verkürzte, die sich ebenfalls am wetterbedingt fast menschenleeren Hochkar breitgemacht hatten. Das war mir als ExtremTourenFahrer eigentlich egal, denn mein Revier lag zwischen den Bäumen und weniger am plattgewalzten Draxlerloch, in dem die ÖSV Jugend herumturnte.

Nach einem harten Tag zwischen den Bäumen, manchmal auch direkt in einen hinein, kam ich zurück, legte die Schi und die stinkenden Hanwag Tourenböcke in den Schistall und ging in den Gästebereich des Hofs. Dort saß zornig und traurig zugleich ein junger Mann, den ich genauer kennenlernen musste, denn ich hatte noch niemals zuvor so einen großen Willen in einem Menschen gesehen wie bei dem Burschen. Nach einigem Vorpalawer, wie geil der Schnee jetzt ist, fragte ich ihn was eigentlich los sei. Er, Thomas Sykora, habe Fieber und kann am morgigen Tag nicht an den Jugendmeisterschaften des ÖSV teilnehmen. Er will gewinnen um so schnell es geht ins große Team kommen, sagte er mir noch schwer hustend, dann kam seine Oma und riet Thomas endlich ins Bett zu gehen um sich auszukurieren. Ich musste meiner Frau auch noch mitteilen, dass ich noch lebe und so trennten sich unsere Wege.

Gegen 3 Uhr morgens wurde ich durch klopfen an der Zimmertüre wach, ging verschlafen hin und öffnete sie. Draußen standen mein Vater, die verweinte Oma Thomas´ und noch ein sehr besorgt wirkender Mann, den ich nicht kannte.
„Der Bub stirbt“, schluchzte die Frau, während mein Vater mich eindringlich ansah. „Du hast ja jetzt deinen neuen Geländewagen, den 413er, kannst gut damit fahren?“, fragte Papa mich.
„Hallo, ich bin DER Geländetyp. Um was geht´s?“, antwortete ich.
„Der Thomas hat seit Stunden über 42 Fieber, der Heli kann wegen dem Wetter nicht kommen, ebenso der Schneepflug aus Göstling.“

Wir packten Thomas in mehrere Decken auf die hintere Sitzbank und fuhren die Passstraße hinab. An manchen Stellen war der Schnee so hoch, dass Papa aussteigen musste um den weiteren Verlauf der Straße zu checken. Manchmal verschwand Papa ganz unter dem Schnee und er musste sich anseilen. Als wir fast unten waren, sahen wir den Schneepflug im meterhohen Schnee stecken. Nach einigen hundert Metern entdeckten wir das Blaulicht vom Rettungswagen, und übergaben Thomas S.
„Du schaffst es, Bub“, sagten wir ihm zum Abschied
10 Jahre später gewann er Bronze in Nagano.
© Tom S.