Kann #ÜBERLEBEN auch unterhaltsam sein?

©by Tom Schopper 

Minolta DSCLogisch.
Check —> Urban Survival Tip 8:

Kreisch, das Zelt ist weg und es ist Wald um mich herum (III)
„Der Lagerbau 2“

Das Laub ist aus, denn ich befinde mich in einem dichten Nadelwald.

Hier bist du im Unterkunft Paradies des Outdoor Überlebenden. Weicher Boden, immer genug Lagerfeuerholz um dich, und im Idealfall freie Sicht auf nahende Gefahren. Wähle daher deinen Lagerplatz immer so, dass du gute Sicht hast und trotzdem nicht gesehen werden kannst. So kannst du deine Bekanntschaften selbst aussuchen, (siehe Tipp 3). Liegen große gefällte Bäume herum, dann wäre dies ein guter Platz für dein Lager. Wenn, und NUR wenn der Baumstamm ganz auf dem ebenen (!!) Boden aufliegt, kannst du ihn dir näher ansehen ob er für dein Lager geeignet ist. Im Idealfall bildet sich zwischen dem Stamm und den Ästen, die bis auf den Boden reichen, ein kleiner bis mittelgroßer Hohlraum. Diesen kannst du nutzen. Vorausgesetzt der Stamm ist wirklich stabil und rollt bei Sturm, Wetter und deinem Hantieren nicht weg und erdrückt dich. Falls du Zweifel hast, suche dir einen stabileren Baum, der Wald ist voll damit. Ideal wäre ein Baum unter dem sich eine kleine Bodenvertiefung befindet.

Du hast endlich deinen Baum gefunden, wie machst du daraus das Palais Borkenkäfer?Leg zusätzlich feste und dicke Äste im Winkel von 45 Grad an den Baum, im Bereich des Hohlraums, an dem du lagern willst, an. Quer dazu flechtest du dünnere Äste ein. Das stabilisiert und schützt dich zusätzlich vor Wind und leichten Regen. Liegen keine brauchbares Astwerk herum musst du zu deinem Messer greifen und dir die Äste von den Bäumen abschneiden. Darum auch das Messer mit der teilgezahnten Klinge, wie im Tipp 2 angeführt. Hast du eine Plane bei dir, arbeite sie so wie in Tipp 7 beschrieben ein. Mit dem Lagerfeuer musst du hier besonders achtgeben. Alles hier wartet nur darauf spontan zu oxidieren, also zu verbrennen. Wenn du dich jetzt nicht benimmst wie ein Pyromane auf verfrühten Hafturlaub, dann hast du gute Chancen die nächsten Stunden zu überleben.

FAQ:

Welche Gefahren drohen mir in der Baumstamm Option?
+ Dass du vom wegrollenden Stamm erdrückt wirst.
+ Dies kann auch passieren wenn die Äste, die den Baum stützen, abbrechen oder nachgeben. Der Baum muss daher flach liegen und darf nicht gebogen sein, denn er kann durch die Spannung abbrechen und ein Teil des Stammes schlägt wie eine große Fliegenklatsche auf den Boden auf. Vorteil: Du brauchst kein Begräbnis mehr, denn Bruder Baum pusht dich einen Meter tief in den Boden hinein. Nachteil: Dieser Spaß geht nur 1x.

Welche Gefahren gibt’s noch?
+ Vom Verbrennen durch unsachgemäßen Umgang mit Feuer abgesehen, kann natürlich auch vorkommen, dass du den tragenden Ast deiner Unterkunft absägst.
+ Zecken leben bodennah, also in Wiesen, Unterholz und flachen Sträuchern. Du lebst genau in ihrem Paradies. Sie gehen nicht aktiv auf die Jagd, sondern sie warten darauf, dass sie sich an einem sehr dicht vorbeigehenden Warmblütler anhängen können.
+ Wespennester gibt’s auch im Boden. Erdwespen sind ebenso humorlos wie ihre anderen Kollegen. Hier hilft nur davonlaufen und das im Schweinsgalopp.
+ Schlangenpanik will ich jetzt nicht auslösen, aber sie leben gerne im Wald. Auch bei uns gilt Outdoor: Schuhe und Bekleidung gut ausklopfen und nachsehen, bevor du sie anziehst.
+ Waldameisen. Manchmal siehst du an der Anwesenheit eines Ameisenhügels, die Ungünstigkeit deiner Lagerstelle. Achte auf Baumstümpfe. Haben sie viele kleine bis mittelgroße Löcher, dann kann dies auf eine unterirdische Ameisenkolonie hinweisen.
+ Wildlebende Hunde. Wohin verschwinden die Tausenden Hunde die in der Urlaubszeit an der Autobahn ausgesetzt werden und sich selbst befreien können? Die fahren sicherlich nicht per Autostopp ins nächste Tierheim, sondern … . Nicht Wölfe oder Bären musst du fürchten, die Hunderudel sind es. Wenn es sich mit dem Platz ausgeht, ist Pfefferspray sicher eine gute Kurzzeitlösung. Bärenspray, ist nicht in allen Ländern erlaubt, aber die beste Lösung für das Hundeproblem.

Du siehst, bodennah biwakieren ist sehr gefährlich.

ACHTUNG: Zum allseits beliebten #Haftungsausschluss.

Kreisch, das Zelt ist weg und es ist Wald um mich herum (IV) „Alles was schwebt kann schwer in den Hintern gebissen werden Teil 1“, erscheint hier auf meinem #Blog oder in einer sehr spannenden Geschichte verpackt.http://dipiana.com/runa/

Viel Spaß beim Erforschen der RUNA Welt
wünscht euch Tom S. aus W. … also ich.
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