Kreisch or not?

Rette deinen Nächsten.

Aber was ist, wenn der Nächste Tausende Kilometer entfernt ist? Was ist, wenn die Nächsten doch nicht so nah sind wie vermutet oder im öffentlichen Schulsystem gelernt?
Wenn sogar die Kultur ganz anders ist. Was bei einem nahen Nachbarn schon seltsam wäre. Sie, die da oben, wollen uns allen Ernstes klar machen, dass wir auch Platz für ALLE haben.
Dies sind alles seltsame Behauptungen die einer genauen Betrachtung nicht standhalten. Der Arbeitsmarkt, speziell in Österreich, liegt in einem Bereich den man keinesfalls als rosig bezeichnen könnte. Billiglöhne, staatlich subventionierte Verfälschung der Marktwirtschaft, schaffen zwar bessere Statistiken, aber wirklich leben kann niemand davon und braucht somit einen 2. Job … und Hurra nun beginnt die Statistik so richtig zu rocken (wie in D).

Alles jut!, hallt es von den Kanzeln der #Oberen aufs Volk herab.

Der Bürger, überfordert, wie zumeist, er hat ja lang genug geschlafen, versucht das Gehörte in realen Bildern zu sehen … aber es gelingt nicht. Egal wie sehr er sich auch bemüht, er findet keinerlei Logik in den Worten seiner Vertreter. Fragen getraut er sich nicht, denn da gibt’s ja noch die Anderen.
Die Anderen. Im Normalfall schon lange vor dem Normalbürger erwacht und zumeist mit einer gefährlichen Kurzsicht gesegnet, dass einem das Wort Menschenverstand neu definieren lässt. Oft in Gruppen zusammengefasst und so, im Empathie befreiten Weltanschauungsmodus befindlich, keine Fremdmeinungen mehr anhörend, also voll in der „Alles-wird-platt“ Stimmung, schreien sie jeden nieder, der ihrer Meinung nur im Geringsten abweicht.
Jeder definiert und lebt seine Ängste auf seine Art und Weise aus, da wir, die Menschheit, alle unterschiedlich sind, wahrlich keiner dem Anderen gleicht, wird es verdammt schwer werden diesem Model des Miteinanders etwas fesches abzugewinnen.
 
Zurück zum Bürger, der befindet sich ja in einem Ausnahmezustand und hat das Wort Nachfragen aus seinem Repertoire gestrichen. So kommt der Mensch, wenn er klug ist, in ein Informationsdefizit.
Dafür haben wir ja die Medien!, wird es jetzt durch deinen Kopf hallen. Wenn ein freier Mensch dies hört, weil er knapp neben dir steht, wird er wahrlich vor Lachen zusammenbrechen, aber das wollen wir ja nicht, darum wenden wir uns wieder der wahrscheinlichen Normalität zu … der Mensch liest jetzt mehr Zeitungen, haptisch oder digital (das ist hier egal), bekommt viereckige Fernsehaugen weil er sich jede Sondersendung, Enthüllungsvermutungen, Todeswahrscheinlichkeit der Welt, bevorstehende Revolutionen und der Erhöhung des Bierpreises, antut.
Information hat seinen Preis, sagt man … aber keiner sagte dem Menschen, auf der Suche nach der Wahrheit, dass zu viele widersprüchliche Informationen die Birne weich machen.
Super!“, brüllen die Endzeitmasochisten.
Panik!“, die Frischaufgewachten.
I hobs eich immer gsogt!“, die jahrzehntelang Nichtbeachteten.
Wir müssen eine Lösung finden!“, die Halblustigen.
Setzen wir uns jetzt zusammen und hören auch ALLEN zu!“, die wahrlich Weisen.
Mitten in diesem Gebrülle ist der Mensch jetzt mit einem neuen Fremdwort konfrontiert.

#Recherchieren.

Kreisch, das ist ja nur etwas für Schwule, wenn du dir das jetzt gedacht hast, dann bist du in meinem Endzeitepos besser aufgehoben und erst danach, mit den darin frisch erworbenen Informationen, wieder hier weiterlesen.
Der kluge Mensch holt sich mehrere Informationen, idealerweise aus erster Hand, von unterschiedlichen Quellen, und macht sich ein eigenes Bild der Lage.
Danach kann der Mensch den demokratischen Weg gehen. Gewalt sollte und muss kein Thema sein, darum ist die Bewaffnung der Bürger absolut kein Thema, möchtest du amerikanische Verhältnisse rund um dich herum? 

Ich möchte, dass weit rund um mich alle glücklich sind, entspannt und frei in Gedanken, voll des Respekts aber auch nicht rumzicken wenns einmal authentisch derb wird.
Darum … besonders darum bitte ich euch ALLE, entspannt euch, fürchtet euch nicht, informiert euch durch Querrecherchen, sucht immer den demokratischen Weg, wenn dabei fragwürdige (da gibt’s jede Menge) Gesetze im Weg stehen, dann ändert auch diese auf dem demokratischen Weg. Auch wenns lange dauert, dazu solltet ihr Bürgerforen und Ähnliches aufsuchen, es gibt mehr Gleichgesinnte als ihr denkt. Vergesst niemals —> Fürchtet euch nicht.

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Ich seil mich ab.

 Ich mag euch alle.
 Tom S. aus W.

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