Toms URBAN Survival Tipp 1 und 2

©by Tom Schopper  

Survival Tipp 1:

Ich musste lange überlegen mit welchem Text ich meine Urban Survival Tipps beginne. Die Wahl stand zwischen erlebten Abenteuer, nüchterne Kurzbeschreibung und Auflistung der wichtigsten Dinge welche dich auf deiner Flucht aus der Stadt begleiten sollten. Nachdem ich vor Verzweiflung meinen Kopf mehrfach auf die Tischplatte einschlagen ließ, mischten sich die Dinge, die Notwendigkeiten und der Ablauf der Ereignisse, sodass es klar wurde wie denn nun der Aufbau der Geschichte sein sollte.

Egal ob deine Flucht nun wegen Aufständen, Zusammenbruch der öffentlichen Ordnung, einem GAU in Grenznähe oder einem Superflare (ab X56) initiiert war, du musst aus der Stadt raus um der zügellosen Anarchie zu entkommen. IMG3_0003  In diesem Fall ziehen entweder marodierende Gruppen umher oder du musst durch Stadtgebiete, welche von moralbefreiten Banden kontrolliert werden. Hierbei wünsche ich dir gutes Gelingen. Die Logik rät zur frühen Flucht aus der Stadt, denn wenn die öffentliche Ordnung zusammenbricht werden die Gruppen und Banden mit jedem Tag organisierter und größer.
Da wäre es doch gut wenn du bereits schlankes Gepäck, logischerweise mit dem Wichtigsten bepackt, und einem Basiswissen gesegnet bist welches dir Überleben in freier Natur für die ersten vier Wochen garantiert?
Ja? Super, jetzt haben wir bereits den kleinsten gemeinsamen Nenner gefunden und schreiten hurtig zur Tat.

Wie reinige ich unterwegs Wasser?

Was pack ich in den Rucksack?

Trinkbares Wasser ist extrem wichtig, daher wird dieses Thema immer wieder in meinen UST Erwähnung finden.

 

Wasserfilter Marke Eigenbau:

Alles, was du dazu benötigst, ist: Kies, Kohle, Sand, Stoff.
Chemische Substanzen werden nicht ausgefiltert! Die Kohle killt Bakterien, Kies, Sand und Stoff filtern die Schwebstoffe und den Dreck heraus.
Am besten verwendest du eine leere Plastikflasche dafür. Nur den Boden wegschneiden, Kies, Stoff, Sand, Kohle und nochmals Kies darauf (genau in der Reihenfolge) und schon ist der Survivalfilter Marke Eigenbau fertig. Mit einer Schnur kannst du deine Filter auf einem Ast oder Ähnlichem aufhängen.

FAQ:

 Wo finde ich im Wald Kohle?
Aus dem Lagerfeuer der letzten Nacht.
 

Wo den Kies, den Sand und muss ich jetzt zerschneiden mein Gwand?
Auf Sand und Kies stehst du. Ein kleines Loch im Waldboden reicht, am besten sieh bei einem umgefallenen Baum nach, an den Wurzeln bzw. im Loch findest du Kies und den hellen Sand ebenso.
Für den Stoff musst du dir nicht Löcher in deine Hose oder Hemd schneiden. Wenn du wirklich nichts anderes zur Hand hast, dann nimm die Innentaschen deiner Hose. Musst dir nur merken wo jetzt das Loch im Sack ist.

Werden Kleinstschadstoffe und radioaktive Teilchen bei dieser Methode ebenfalls herausgefiltert?
Nein. Manche Keramikfilter, in Kombination mit UV Filter schaffen das aber die hohen Anschaffungskosten (ab 300.-), der große Platzbedarf (wie eine 2L Flasche), das Gewicht (um 1000g), die Austausch-Filter (2 bis 3) und der Energiebedarf (UV Filter), sprechen eine klare Sprache.
 

Wenn ich die Flaschen an den Baum hänge, sieht das nicht dämlich aus?
Nüchtern betrachtet, sicher. Vorweihnachtlich könntest du ein nettes Lied im Takt der gereinigten Wassertropfen summen, aber hüte dich vor dem Ohrwurm last Christmas.
Willst du einen Styling Wettbewerb gewinnen oder Überleben?

 

Survival Tipp 2:

Flucht aus der Stadt und du musst ein paar Tage in freier Natur verbringen – Was sollte unbedingt in deinem Notfall Rucksack sein?

Alufolie:
Daraus kannst du dir nicht nur eine Grillwanne, einen Trichter, einen Spiegel, einen Reflektor und allerlei praktisches Gerät basteln, sondern es ist auch ein hervorragender Hitzeschutz. 1 -2 Rollen (40 Meter) haushaltsübliche Alufolie dürfte für die 1. Woche reichen.

Erste Hilfe Set:
Im Allgemeinen reicht ein normales Kfz-Erste-Hilfe Set pro Person.
Zusätzlich würde ich noch: Eine große Aluschutzdecke, Schmerztabletten (keine wasserlöslichen – die sind nach dem ersten Morgentau oder Regen nicht mehr zu gebrauchen. Hast du immer Wasser dabei?), zusätzliche Gummihandschuhe, Medikamente gegen Durchfall (am besten Kohletabletten – die kannst du zur Not auch für den Wasserfilterbau, siehe Tipp 1, verwenden. Wirken aber langsamer), eine etwa 5 cm breite und 1 m lange Bandschlinge (zum Abbinden von stark blutenden Wunden), 5 Pakete Druckverband und Mullbinden, Desinfektionsflüssigkeit (zum Waschen der Hände VOR Behandlung), ein Messer (z.B. für das Zuschneiden der Bandschlinge auf die richtige Länge), Nadeln und Zwirn und ein kleines Naturheilmittel Handbuch mit in den Rucksack einpacken. Vorab könntest du jetzt schon einen Erste Hilfe Kurs besuchen. Dieses Wissen kannst du immer brauchen.

Licht und Wärmequellen:
LED Taschenlampe mit eingebautem Kurbelgenerator, kleine bat. LED Leuchte, 6 Feuerzeuge, Reservebatterien, kleine Packung Grillanzünder, Zund (Papier, Watte zum Anzünden eines Lagerfeuers) und eine kleine Stirnlampe.

Einige Holzschwämme und die dünne Außenrinde der Birke brennen auch nass recht gut, aber in Not, bei Wind und Regen, greifst du besser in dein wasserdichtes Plastiksackerl, holst den Grillanzünder oder den Zund heraus und zündest dir damit ein wärmendes Feuer an.

Es gibt noch allerhand geiles Zeug, aber bedenke: In Mitteleuropa gibt`s keine Sherpas, du musst deinen Rucksack selber tragen!

 Minolta DSC

Weitere Tipps folgen.
Sie sind auch in einem spannenden Abenteuer (653 Seiten) verpackt auf:
http://dipiana.com/runa/?page_id=117.

 

 

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Ein Gedanke zu “Toms URBAN Survival Tipp 1 und 2

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