Es geht wieder weiter! RUST 11

©by Tom Schopper 

Runa-Urban-SurvialTipps

Jetzt werdet ihr euch sicher fragen: „He, was ist mit dem Tom los? Jetzt erst, nach RUST 12 kommt RUST 11, was ist da passiert? Ist das eigentlich legal?“.
Hab ich im Zuge vieler privater Tragödien das Zählen verlernt?
Nein, mein aufmerksamer und seltener Gast. Denn nicht nur ihr habt lange auf die Fortsetzung der RUST gewartet sondern auch du.  Durch viele Anfragen (Was jetzt eigentlich mit dem Essen ist?), dachte ich mir, dass es mit den neuen RUST gleich damit beginnen sollte und während ich so schrieb, fertig mit den RUST 11 – 19 wurde, und entspannt die gesammelten Folgen zur Korrektur las, wurde mir schlecht. Und das zu recht, wenn du dir untenstehenden Tipp zu Gemüte führst. Umschreiben wollte ich nicht mehr damit die 2.Staffel mit Sachertorten und Wienerschnitzel beginnen aber ich war so human zu deinen Magennerven und blies zuerst den Rettungstipp aus dem Hochwasser (I) raus.

So hab ich mich wieder einmal erklärt, was meinen Psychiater weitere graue Haare beschert, ihr wisst bescheid und vergesst niemals: Passt im Chaos gut auf euch auf.
Viel Spaß bei den nächsten 10 RUNA Urban Survival Tipps!

Urban Survival TIPP 11

Endlich ist es wieder soweit!

Jetzt geht`s weiter an dein Überleben wenn du auf der Flucht bist. Sei es vor Unruhen, lang anhaltenden Stromausfällen, Ausfall der Nahrungsversorgung oder was auch immer dich dazu treibt deine Stadt fluchtartig zu verlassen.

In den Tipps 1 – 10 habt ihr erfahren wie:

  • Ihr euren Notfallrucksack zusammenstellt.

  • Ihr Wasser findet und trinkbar macht.

  • Euer Überleben von gut geschnittener Hornhaut abhängt.

  • Ihr im Wald ein Nachtlager errichten könnt.

  • Ihr den optimalen Platz zum Lagern findet.

  • Ihr ein Gewitter outdoor überlebt.

  • Ihr ein wetterdichtes Dach für euer Lager baut.

  • Ihr euch die Begegnung mit aggressiven Tieren ersparen könnt.

  • Auf was ihr in der Begegnung mit anderen Flüchtigen achten solltet … und vieles mehr.

In den Urban Survival Tipps 11 – 20 werdet ihr erfahren:

  • Wie es mit der Ernährung aussieht.

  • Was bei Hochwasser geht.

  • Wie du dich aus Wildwasser retten kannst.

  • Braunbär, Hunde und ich, was rennt schneller?

  • Gefahren unterwegs.

  • Lagerbau auf Bäumen.

  • Verhalten im Team. Strukturen und Aufbau.

  • Spurenlesen, warum brauch ich das?

  • Hochalpine Notzeichen.

  • Oh, wo ist Norden?

  • Muss ich da hinauf?

  • Und vieles mehr.

Jetzt geht’s kurz an die Ernährung:
Da du schwer tausende Dosen mit dir schleppen kannst, und selbst die auch einmal aufgebraucht sind musst du dir deine Nahrung von der Natur holen.
Ob du dich jetzt vegan ernährst oder den Oberjäger in dir rauslässt, du musst wissen was du essen kannst und was nicht.
Ich beginne meine Ernährungstipps mit dem wahrscheinlich grauslichsten aber dennoch fast überall anzutreffenden Survival-breakfast:

Dem schlecht zubereiteten Wiener Schnitzel.
Wenn du dir das jetzt gedacht hast dann bist ein Kandidat für ERNÄHRUNG DURCH INSEKTEN UND LARVEN.

Bei Ernährung durch Insekten und Larven solltest unterscheiden können, welche dir Proteine oder eine Vergiftung bescheren. Hier gibt es keine Faustregel, außer: Was schlecht riecht und/oder giftig ist lass liegen.
Meistens treibt dich deine Ekel vor Insekten in den Hungertod, was nicht sein müsste, denn viele Maden, Würmer und Larven bestehen aus purem Protein, welches du bei deinem Überleben dringlich benötigst. Die meisten Leckerbissen findest du unter der Rinde alter Bäume, besonders an alten gefällten Bäumen treiben sich diverse Kandidaten dafür herum. Auch unter größeren Steinen findest du diese Art der Nahrung, und manchmal auch eine kleine Schlange welche unter dem Stein eine Runde entspannt.

Die Schlangenhaut muss unbedingt vor dem Grillen ab, hier ist es praktisch wenn du einen Nagel zur Hand hast mit dem du dein totes zukünftiges Essen am Kopf fixierst. Baum, Holzwand etc. eignen sich dafür hervorragend. Dann schneidest du, rund um den Schlangenkopf die Haut wenige Millimeter ein, mit einem kleinen senkrechten Schnitt, ausgehend vom Rundherum-Einschnitt, beginnst du jetzt die Schlangenhaut vom Fleisch abzuziehen. Wenn es nicht funkt, musst du den Rundschnitt etwas vertiefen. Mit einem Längsschnitt öffnest du die Schlange auf ihrer kompletten Unterseite und entnimmst ihre Innereien. Schneide nicht zu tief sonst hast du auch den Darminhalt deines Essens freigelegt. Wenn du es soweit geschafft hast, schneide den Schlangenkopf ab und reinige das helle Schlangenfleisch. Zubereiten kannst du es dir in vielen Variationen, am schnellsten ist es wenn du das Fleisch um einen Stock wickelst und es dir über dem offenen Feuer grillst. Wenn du die Alufolie bei dir hast, wie in Tipp 2 erwähnt, dann kannst du dir das Fleisch in Streifen schneiden und auf diese Art über der Glut zubereiten.

Nach deinem Festmahl ist das Wegräumen der Essensreste dringend anzuraten. Auch den ungenießbaren Rest deines Jagderfolges solltest du, wenn du dich Outdoor aufhältst, immer tief vergraben. Der Grund dafür liegt in den Geruchsrezeptoren von Bären und wild lebenden Hunden verborgen. Wie du dich bei Begegnungen mit Bären (Braunbären) verhalten kannst erfährst du in den folgenden Survival Tipps.

Weitere Nahrungstipps folgend laufend und zur Freude aller werden auch weitaus deliziösere dabei sein.

Kleiner Tipp für Insekten: Wenn du nicht weißt ob sie auch verträglich für dich sind, dann zermatsche ein paar, rieche daran und wenn dir kein penetranter Gestank entgegenweht, dann reibe dir etwas von dem Matsch auf die Innenseite deines Handgelenks. Am besten auf die Hand welche du am wenigsten benützt. Beobachte ein paar Stunden lang die Stelle. Rötet sie sich nicht und bleiben Schwellungen aus, dann sind diese Insekten wahrscheinlich auch genießbar. Meistens schmecken sie etwas nussig, mit einem leicht bitteren Abgang, hierbei hilft es wenn du dir vorstellst du isst reines Protein und kein Insekt. Mit Wasser zum Nachspülen ist deine Welt bald wieder in Ordnung. Hier siehst du wieder einmal wie wichtig das Wasserthema in freier Natur ist.
Falls dein Magen trotzdem darauf schlecht reagiert, kannst du ihn mit Kohle wieder entgiften. Dazu brauchst du eine wettergeschützte Unterkunft, denn das ist eine sehr unangenehme und zeitraubende Prozedur, welche dich an dein körperliches Limit führen kann. Kohle findest du idealerweise in Form von Tabletten RUST 2 oder in deinem Lagerfeuer. Wie viel davon benötigt wird hängt von deinem Körpergewicht ab, etwa 1g Kohle pro Kilo Körpergewicht. Bei einem erwachsenen Mann sind das etwa zwei Hände voll, damit du dir die Dimensionen vorstellen kannst was auf dich zukommt.

Mit diesem Bild welches jetzt in deinem Kopf entstanden ist lasse ich dich nicht alleine und setze wie erwartet noch einen in Kürze drauf. Wo? In den RUNA Urban Survival Tipps 12 natürlich. 

Hoho, ich lieg im Wildwasser, wie komm ich da wieder raus? und Wie lese ich die Strömung richtig?, wie immer hier und auf www.runa-epos.com in einem spannenden Roman verpackt.

 

 

 

 

 

 

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