Leseprobe aus ….

 

NACHTJÄGER

©Tom Schopper

Ein Roman aus der RedTroll Serie

Einleitung und was es mit der Zahl 5 auf sich hat.

 Fünf war eigentlich eine gute Zahl.

Aber wie jede gute Zahl war auch diese Fünf reine Sichtweise. Fünf auf dem Weg zur ersten Million war ein kleiner Schritt, dies musste auch jedem klar sein der einmal Millionär werden wollte. Fünf Finger an einer Hand waren normal und auch kein Grund sich besonders darüber zu erfreuen, außer man war ein Nepulukaner, die, wie man auf der anderen Seite des Kosmos wusste, mit acht Fingern zur Welt kamen. Die Fünf mit der unsere Geschichte beginnt waren auf der Erde beheimatet, genauer gesagt in Europa und noch genauer im Jahre 2020 in der Stadt an der grauen Donau, die manche liebevoll Wien nannten. Vieles hatte sich in den letzten Jahren verändert, aber die Fünf war für Pierre, Brisamen, Norbert, Martin und dem Ältesten, Herrn Hinkel, eine wahrlich gute Zahl. Besonders gegen 23 Uhr in einem kleinen umgebauten Kellerlokal das jeden 8. im Monat als Vereinslokal herhalten musste. Normalerweise waren um diese Zeit nur noch zwei bis drei Aktivisten anwesend, beziehungsweise soweit nüchtern, dass man sie geradewegs als körperlich und psychisch anwesend bezeichnen konnte.
Da diese Fünf eine gute Zahl war, wollen wir sie nicht nur der Form halber vorstellen, sondern auch so richtig hochleben lassen, denn Fünf hatte es um diese Zeit schon lange nicht mehr gegeben.
Pierre war ein 22 jähriger belgischer Austauschstudent, den man schlicht vergessen hatte wieder zurückzutauschen.
Brisamen, ein norwegischer Rumtreiber hatte mit seinen 16 Jahren noch jede Menge Rumtreiberei vor sich, wenn er sich nicht gerade auf den Weg machte seine letzten Gehirnzellen wegzusaufen.
Martin, war mit seinen 18 Jahren einige Schritte weiter als Brisamen und schon bei synthetischen Drogen gelandet, die sein Gehirn zwar nicht mehr wieder herstellen konnten, aber trotzdem bunte Farben und seltsame Stimmen für ihn vorbereitet hatten.
Norbert, ja Norbert war mit seinen 46 Jahren die Mischung aus alldem und noch viel mehr. Zumeist trank er nur Sozialbier das es überall gab und nur einem Schritt über der Pisse eines alkoholkranken Fiakerpferdes stand, aber wahrscheinlich genauso schmeckte. Wenn Norbert nicht gerade abenteuerliche Geschichten aus seinem Leben erzählte, wobei man sich fragte was Norbert schon so erlebt hatte, so versoffen wie er aussah, organisierte Norbert alles Mögliche was die Gruppe so brauchte. Die Jungen sahen Norbert als väterliche Figur an und man … aber lassen wir das jetzt, denn wir kommen zum Letzten der legendären Fünf, die an diesem Sommertag im Juni noch beisammen saßen, dem Boss der Bosse, dem großen Vortragenden, der Leitfigur, dem Gründer der Aktionsgruppe 88 Wien Süd, Herrn Hinkel.
Herr Hinkel, wie er liebevoll von der Gruppe genannt wurde, auch von den acht weiteren Vereinsmitgliedern die es vorgezogen hatten ihren Rausch daheim, oder was sie daheim nannten, auszuschlafen, statt besoffen über die Neuordnung der Welt zu … hyperventilieren.
Herr Hinkel war mit seinen 52 das Urgestein des Vereins. Eigentlich hieß Herr Hinkel irgendwie anders, aber ihm gefiel der Name den er von einem Deutschen bekommen hatte. Wann, das wusste er nicht mehr so genau, aber es musste die Zeit der ersten Flüchtlingswelle gewesen sein, als er auf Twitter zum ersten Mal mit diesem Namen bezeichnet wurde. Er gefiel ihm sehr und besonders als er nachdem er seinem Namensgeber durch verbale Motivation entlockt hatte, dass es der große Charlie Chaplin gewesen war, der diesen Namen in einem Film über große Führungskunst verwendet hatte, hatte Herr Hinkel grunzend vor Freude beschlossen sich fortan nach dem großen Chaplin zu benennen. Wer Charlie Chaplin gewesen war, das war doch scheißegal. Ein Namen aus einem großen Film. Das hatte was und klang hundertmal besser als Michael Novaczek. Alleine die Initialen ließen Herrn Hinkel, auch heute noch, vor Freude grunzen und es gab kaum einen Gegenstand den er im Vereinskellerlokal nicht damit verziert hatte. Mit diesem Tick hatte er auch vor wenigen Wochen das letzte weibliche Mitglied verschreckt, denn Herr Hinkel hatte kundgetan, dass er es sehr ansprechend und respektvoll finden würde wenn sich Magda sein Initial übers Genital tätowieren würde. Nun waren sie eine eingeschworene Männergesellschaft, denn um ehrlich zu sein, wer braucht schon störende Frauen in der Vereinsrunde? Sie hatten einen Geschirrspüler, Brisamen, als Novize brachte alles was ihm aufgetragen wurde und Norberts dummes Rumgegrunze hatte auch ein Ende und er konnte sich wieder aufs Wesentliche konzentrieren, das Retten der Rasse und der Welt sowieso. Und Magdas rotes Haar störte seit ehher seine Vorstellung vom arischen Weib, jedes Mal wenn Herr Hinkel sie betrachtete dachte er, dass er eine Irin vor sich hatte. Irisches Bier, ja, aber sich jedes Mal erklären zu müssen, sicher nicht.

                Jetzt wissen wir warum Fünf in diesem Fall eine gute Zahl war.

Hoffe mit der kurzen Leseprobe gut unterhalten zu haben. Wie es weitergeht gibt es … 2017 im Buchhandel zu kaufen.

Denn von irgendetwas muss auch ein Geschichtenerzähler leben. 
Euer Tom S. aus W.

 

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Pokemon GO

Meine Tochter lernte in den 90ern alle Pokemons auswendig.

Ich war not very amused darüber und sagte ihr bei jeder Gelegenheit:

„Bitte Kind lern was Gescheites das du für dein Leben auch brauchst.“

 

Heute sagte sie zu mir: „Papa fürchte dich nicht. Ich kenn die Gfrasta alle. Bleib dicht bei mir dann passiert dir nix“. …. und lief gegen einen Handymast.

Jetzt kommt die Hochwasserzeit mit voller Wucht.
Darum wäre es auch wichtig, dass du auch nach vorne guckst wohin du läufst.
Noch wichtiger wären und sind meine Urban Survival Tipps, die du dir unbedingt reinziehen solltest.

Macht es gut Kinder der Sonne … denn das echte Leben ist wirklich da draußen.

RUNA URBAN SURVIVAL TIPP 13

©by Tom Schopper 

Survival TIPP 13

„Hoho, ich lieg im Wildwasser, wie komm ich da wieder raus? Teil II“ und „Funkt das bei Hochwasser auch? Teil I“.

 Wir haben bereits Urban Survival Tipp 13, kann uns das Unglück bescheren?

Wenn du dir diese Frage gestellt hast, dann bist du ein geeigneter Kandidat für unfreiwilliges Schwimmen in einem schnell fließenden Gewässer.

Wenn du, wie zumeist, ganz auf dich alleine gestellt bist, dann werden dir Tipp 12 und deine Schwimmkenntnisse sehr dienlich sein.

Der Faktor Zeit spielt eine große Rolle wenn du ohne Schwimmausrüstung ins Hochwasser gefallen bist. Trägst du einen Rucksack, der dich unter Wasser zieht, trenne dich augenblicklich von ihm und siehe, dass du ans Ufer bzw. ins rettende Kehrwasser kommst. Egal wie wertvoll der Inhalt für dich gewesen ist, nichts ist wertvoller als dein Leben. Auch aus diesem Grund solltest du bei Rettungsmaßnahmen darauf achten, dass schlussendlich nicht du das nächste Opfer bist. Siehe Rettung aus Wehranlagen (Tipp 12).

  

Ein sehr wichtiger TIPP bei Seilrettung durch Helfer aus dem Hoch- und Wildwasser:

         Wenn du das Seil oder den Wurfsack gefangen hast, drehe dich sofort in die passive Schwimmlage (Tipp 12), halte dabei das Seil mit beiden Händen fest an deine Brust gedrückt.

Der Grund dieser selten anmutenden Schwimmlage liegt darin, dass jetzt der enorme Wasserstrahl über dich hinwegzischt und nicht, wie bei normaler Schwimmlage mitten ins flatternde Gesicht. So bekommst du keine Atemluft.
Deine Retter werden sich auch sehr darüber freuen, denn so ziehen ein paar hundert Kilo weniger am Seil.

An dieser Stelle nochmals weil so wichtig: Binde dir niemals das Seil um dich oder deine Hand.

Never ever. Njet. Nada. Nema. Nix. Not.

TIPPs für den noch ungeübten Seilzuwerfer:

Wenn du denkst, dass du die Person welche du retten willst, locker auffangen und an Land ziehen kannst, dann hast du dich geschnitten. In deine Hand auf jeden Fall wenn das Seil brennend durch die Fäuste fetzt.
Also brauchst du im Idealfall Handschuhe, einen festen Stand (Im Idealfall sitzt du und hast deine Beine gut am Boden abgestützt), und freie Sicht auf den weiteren Flussverlauf.
Warum freie Sicht?
Weil du den Schwimmer im Worst Case direkt auf ein gefährliches Hindernis ziehst.
Solche Hindernisse sind tiefe Löcher im Wasser, schwere Walzen, Hindernisse in der Anlandungszone (Baumblockung, scharfkantige Objekte, Syphon, Unterspülungen und Co …).
Ein Idealer Sicherungsaufbau wäre, wenn mehrere Seilretter an idealen Rettungszonen hintereinander stehen.
Bedenke auch, dass du dich als Retter ebenfalls gut absichern sollst. Kalkuliere immer ein, dass dich der Bergungsruck stark nach vorne reißen kann und wird. Binde das Seil aber NIEMALS irgendwo fest!!!!!!!!!
Wenn sich das Rettungsseil um den Schwimmer legt, zieht es ihn auf dem Grund und er ersäuft.

Niemals Rettungsseil anbinden gilt auch für den Schwimmer.
Ideal wäre es wenn du das Seil um einen, nicht scharfkantigen festen Pfahl legst (ABER nicht darum, sondern im Winkel von etwa 45 – 90 Grad. Das Seil darf NIEMALS angebunden werden). Baum eignet sich ebenfalls dazu. Die Umlenkung reduziert die Zugkräfte aber bedanke, dass ein harter Ruck, der von dir ausgelöst wird, das Rettungsseil aus den Händen des Schwimmers reißen wird. Darum halte immer Blickkontakt mit dem Schwimmer. Wenn sich das Seil um dessen Körper gewickelt hat kann und wird ihn der Ruck in größte Lebensgefahr bringen.

Es gibt noch weitere Methoden, die kannst du in Kajakvereinen, Raftausbildungen, Rettungsausbildungen etc. in der Praxis erlernen. Das würde ich dir auch sehr nahelegen, aber für den Laien, mit den Ereignissen der letzten Tage konfrontiert, waren die obenerwähnten Tipps gerade richtig. Ersthelfen ja, aber nicht ausgebildeten Ersthelfern im Wege stehen. Sonst kannst du schnell selbst zum Opfer werden.
Selbstsicherung niemals vergessen.
Und hier geht’s zum Haftungsausschluss, der hier sehr wichtig ist.
Klick unbedingt HIER.

PS: Weiter unten geht’s mehr um andere Dinge, wie alpines Notsignal und Handy wasserdicht machen etc. .
Passt gut auf euch auf Kinder der Sonne.

 

 

 

 

 

 

Jetzt wieder zurück zu Zeit und zu den Ereignissen welche darin geschehen können. Als Pechvogel bist du es ja bereits gewöhnt, dass dramatische Ereignisse nicht, so wie in den Filmen aus Hollywood, mit Harfenmusik und in slow Motion ein rolliges Ende finden, sondern, dass bei dir, in deinem persönlichen Drama grad voll die Post abgeht.

Gerade eben erst bist du hundemüde gewesen und planlos durch den Wald getorkelt, dachtest dir wie ungerecht das Universum zu dir bisher gewesen ist, um mit einem Schlag 5 Meter abzustürzen. Empfangen vom eiskalten Wasser, nur mehr das Blubbern um dich herum, oben und unten vergessend, donnerndes Toben, dann plötzliche Ruhe. Durch die Strömungen gerettet bist du angelandet, mehr keuchend gekrochen als stolz fremdes Ufer betreten, aber dennoch wieder klar bei Sinn um die Kälte zu spüren welche sich langsam durch die Hände zu schleichen beginnt. Mit zittrigen Händen versuchst du dich deiner nasskalten Kleidung zu entledigen. Den letzten Knopf schaffst du nicht mehr und reißt dir das nasse Hemd vom bibbernden Körper. Stehst in dichter Uferböschung, nackt, mit deiner Kleidung um den Arm gelegt und während du dich nach Sonnenstrahlen umsiehst, die deine erste Wärmequelle darstellen, … wenn in genau diesem Moment dein nächster Gedanke: „Hoffentlich sieht mich so keiner“, war, dann haste noch genug Spaßvogelreserven in dir. Wärmt zwar nicht aber lachen schadet nie. Fast nie.

Jetzt wäre Zeit für das Hollywoodende.

Ich höre Stimmen.

 Guten Morgen. Wir sind mitten in meinen UST und nicht beim Happy End eines B-Movies, darum musst du nackig und sofort entscheiden wie es weitergeht, welche Prioritäten gesetzt werden müssen und welche Möglichkeiten es noch gibt.

Hast du deinen Rucksack im Wildwasser verloren, siehst ihn auch nicht mehr und die Topografie macht es unmöglich den weiteren Bachverlauf einzusehen, dann wäre genau jetzt Zeit für Plan B.

 

FAQ:

 

Wie bekomme ich mich gewärmt und meine Klamotten wieder trocken?

Sonnenstrahlung.

 

Feuer. Ja, das schreib ich jetzt so klar, denn wer nach der bisherigen Abfolge der Ereignisse noch imstande ist, nur mit den Hilfsmitteln der Natur (Feuer- und Magnesiumstein, Holzreibetechnik, Sonnenenergie etc.) ein Feuer zu entfachen, der kann es auch kontrollieren, sodass kein Waldbrand daraus entsteht und ich wieder auf den Haftungsausschluss hinweisen muss während mir hundert entfesselte Anwälte die Tagträume rauben.

 

Im Idealfall in Toms Hütte. Wo ich dich mit einem Becher warmen Tees erwarte, dort kannst du mir dann beim knisternden Kaminfeuer erzählen wieviele Rechtschreibfehler du bisher in meinen UST gefunden hast und wir lachen drüber.
Vielleicht.

  

Gibt es einen Plan B?

In normalen Zeiten und/oder wenn du weißt, dass du nicht von feindseligen Menschen umgeben bist ist das Absetzen eines ALPINEN NOTSIGNALS empfehlenswert.

 Wie geht das alpine Notsignal?

Zuerst in meinen Worten dann der Auszug aus Clinton T. Dents genialen Vorschlag der seit 1894 unter alpinen Notsignal bekannt ist.

In meinen Worten:

Schnapp dir etwas das Lärm erzeugt wenn du es gegeneinander schlägst. Ideal wären zwei armdicke, etwa 30 – 40 cm lange Holzstücke oder auch zwei faustgroße Steine. Jetzt kannst du beim Gehen alle zehn Sekunden einmal laut klopfen, das machst du ganze sechs Mal, dann eine Minute Pause … also genauso lange wie du geschlagen hast, dann beginnst du wieder mit dem Klopfen, sechsmal alle zehn Sekunden einmal. Dann lausche auf eine Antwort. Die Antwort besteht aus drei akustischen oder optischen Zeichen in der Minute. Alle 20 Sekunden ein Zeichen, dann ist eine Minute Pause und dann wieder alle 20 Sekunden ein Zeichen in dreimaliger Wiederholung. Wenn du das gehört hast sende erneut das Notzeichen. Lausche gut aus welcher Richtung die Antwort kommt und wie weit das Antwortzeichen entfernt war.

  Dents Kurzform:

Das alpine Notsignal wird optisch und/oder akustisch 6x in der Minute abgesetzt, eine Minute Pause, dann erneut 6x in der Minute.

Die Antwort besteht aus 3 Zeichen in der Minute, eine Minute Pause, dann erneut 3x in der Minute.

 

Das war kurz und knackig formuliert Mr. Dent. Danke.

 

  

Wie mache ich optische und akustische Notzeichen?

Steine und Holzstücke kennst du bereits.

Pfiffe, Rufe, Schüsse, Klatschen, Hupen sind die Top 5 der akustischen Vertreter.

Lichtreflexionen durch Spiegel, reflektierende Metalle. Besonders die Alufolie Tipp 2 eignet sich dafür hervorragend.

Optisch weiters durch winken mit farblich sehr auffälligen Kleidungsstücken.

 

Wenn die Welt in Ordnung ist, alle Systeme funktionieren, wie halte ich mein Handy wasserdicht damit ich einen Notruf damit absetzen kann und wie mach ich das?

Vorab ein TIPP fürs selbst gemachte wasserdichte Handy:

Nimm ein älteres Handy, ohne Touchscreen und Klappe, packe es in ein unbefeuchtetes Kondom, mach einen Knopf hinein und du hast jetzt ein absolut wasserdichtes, schwimmfähiges Kommunikationsgerät. Durch den dünnen Gummi hörst du sehr gut und wirst auch supermäßig verstanden. Sieht etwas gewöhnungsbedürftig aus … aber es geht um Überleben, nicht um Styling.

 

NOTRUF kannst du auch OHNE SIM-Card absetzen, und das geht so —> Das Handy ausschalten, gleich wieder einschalten bei der PIN Aufforderung 112 eingeben und SOFORT auf anrufen drücken. Der abgesetzte Notruf geht jetzt über alle Netze. Mit SIM-Card kannst du gleich 112 (Euronotruf) anwählen. Weitere Notrufnummern (Österreich): 140 Notruf für alpine Notfälle und 144 (Österreich) für medizinische Notfälle.

Je nach Netzanbieter gibt es Nummern wenn du an diese ein SMS sendest bekommst du deine GPS Koordinaten zugesendet.

 

 

Wie sieht Plan C aus?

Halte dich in Bewegung.

Das gilt ausschließlich!!!! wenn du komplett auf dich alleine gestellt bist und wirklich keine andere Wahl hast als dich selbst zu retten. Bei Bewegung bei starker Unterkühlung besteht die begründete Gefahr des Bergungstodes!

Lagere bei starker Unterkühlung die Extremitäten niemals über Kopfnivau.

 

Zieh dir auf keinen Fall die nassen Klamotten wieder an, denn die Verdunstungskälte kühlt deinen bereits unterkühlten Körper noch zusätzlich. Bleib solange in Bewegung bis du einen Zufluchtsort gefunden hast. Sprich, andere Menschen. Mache auf dich aufmerksam wenn du dich fremden Gebäuden näherst, denn nichts bringt einen friedlichen Menschen besser auf Berserkerstatus als eine Spontanselbsteinladung die nach nur einem Klopfen in der Stube steht. In deinem Fall nackig.

Hierbei kommt es auch auf den Grad des Zivilisation Rückschritts an, der mit dem Zusammenbruch aller Systeme einherging, welcher deine Flucht ausgelöst hat.

Kommst du zu unbekannten Menschen dann kannst du hierbei Hilfe in meinen UST 9 finden, die dieses Thema ansprechen.

 

Das war Plan C?

Ja. Funkt aber nur im Sommer und da auch nur wenn keine Erfrierung vorliegt.

 

 

Das war wieder ein Batzen wichtiger Infos für euch. Besonders die richtige Seilrettung aus dem Hoch- und Wildwasser lege ich euch nochmals ans Herz.

  

Wie geht es in UST 14 weiter:

„Was mache ich wenn am rettenden Ufer nicht eine warme Decke sondern der Braunbär auf mich wartet? Teil 1“

 

Jetzt kommt das Wichtigste:

 

Meine Lieben und diesmal auch die weniger Lieben! Jetzt versuchen wir gemeinsam einmal ernst zu bleiben. Nehmt euch zwei Minuten zum Durchlesen, sonst könnt ihr euch vermutlich noch Weh tun.

HAFTUNGSAUSSCHLUSS:

Weder der Herausgeber, Tom Schopper, RUNA oder RedTroll haften für Verletzungen, Sachbeschädigungen, Taten oder Todesfälle, die bei Ausführung der Urban Survival Tipps entstehen. Ich wiese darauf hin, dass alle Übungen, Vorschläge, Tipps und Anleitungen nur unter Aufsicht von fachkundigen Spezialisten ausgeübt werden sollen. Diese Tipps sind auch für Personen nicht geeignet, welche die Gefahren eines offenen Feuers, Blitzschlages oder Absturzes nicht anerkennen. Ebenso ist dieser kleine Ratgeber nur für Personen ab 18 Jahren geeignet.

Auch haften wir nicht für abgebrochene Fingernägel oder Schnittverletzungen die durch das Papier beim Umblättern verursacht wurden. Falls du über die Straße gehst und diese Tipps oder RUNA gerade liest, dann haften wir auch nicht dafür wenn du in ein Auto hineinläufst. Falls du aus diesen Survival Tipps ein Papierflugzeug bastelst welches: nicht weit genug fliegt; zu weit fliegt, dass es Terroralarm auslöst oder gar nicht fliegt; dann haften wir auch nicht dafür. Liest du RUNA oder diese TIPPS in der S- oder U-Bahn und lernst dadurch deinen neuen Lebensabschnittspartner kennen dann sind wir auch nicht für Folgen wie: Schwangerschaft, Scheidung und Streit verantwortlich. Runa, wäre zum Beispiel ein wunderschöner Mädchenname.

Wir übernehmen auch für Banken, Länder und Spekulanten keinerlei Haftungen. Ihr sieht, es ist gut, dass wir für alles eine Regelung haben … nur wohin hat uns dies geführt?

 

Haftungsausschluss 

in der CHRIS Übersetzung:

Anmerkung: Er ist einer der Hauptprotagonisten aus meinem Endzeitepos. Vorlaut aber gradweg, manchmal auch witzig, aber das solltest du selbst entscheiden:

Jetzt mal ernsthaft. Wenn du wirklich glaubst, dass der Osterhase nur zum Eierlegen da ist, dann hast du vollkommen recht, wird dir aber nix nützen wenn du den Wald anzündest in dem du dich gerade befindest, weil du statt einer Handvoll Zunder ein Osterfeuer entfacht hast und dich jetzt wunderst warum es plötzlich überall so warm wird. Den besten Ausdruck entwickelt dein Gesicht wenn du mit einem Taschenmesser einen Ast in stundenlanger Handarbeit absägst um dann festzustellen, dass dieser Ast den Baum vor dem weiteren Wegrollen getragen hatte. Seltsamerweise befindest du dich bei dieser unglaublichen Erkenntnis immer vor dem Baum. Hierbei sollten deine letzten Worte nicht: „Den Schopper verklag ich!“, sondern: „Oh, hätt ich bloß besser nachgedacht“, sein. Wenn du nicht checkst, dass auch kein noch so guter Gedanke das Wildwasser stoppen kann in dem du dich gerade befindest, weil du nachsehen wolltest wie kalt das Wasser ist. Dann helfen keine noch so guten Warnungen, Haftungsausschlüsse und sonst irgendeine AGB, auch keine Götter oder Zauberwesen. Du bist alleine mit deinem Schicksal, aber zur Freude aller hat dir Mutter Natur ein Hirn zum Benutzen mitgegeben. Falls du, und das nehme ich mal hoffnungsvoll an, ein kluger Mensch und leider mit der Natur und den Ereignissen in ebensolcher total überfordert bist, dann würde ich raten dich einer guten Gruppe mit erfahrenen Outdoor-Spezialisten anzuschließen. Jetzt zum Thema bei dem die meisten Unfälle passieren. Das Üben. Das alte Sprichwort: „Kein Meister ist vom Himmel gefallen“, musst du nicht unbedingt hochalpin Nachspielen. Beginne mit Wanderungen, idealerweise mit einem Wanderführer der sich wirklich auskennt. Wenn du direkt vom Sofa aus, welches du in jahrelanger Depression kaputtgelegen hast, auf eine 10 Kilometer lange Expedition mit 300 Hm aufbrichst, wird es dir, deinem Herz und speziell deinen Thromben nicht unbedingt gut tun. Beginne klein und steigere dich langsam. Wenn du während des Gehens noch reden kannst, hast du noch Reserven und bevor du jetzt jubilierend die Hausschuhe verlierst, vergiss niemals, dass du den Weg auch wieder zurückgehen musst.

Übungen mit dem Messer sollst du auf keinen Fall hemmungslos ausleben und dabei den kompletten Jungwald für eine wasserdichte Behausung umlegen. Es gelten Naturschutzgesetze und Eigentumsrechte. Darum ist Vorabinformation sehr wichtig. Es ist daher wirklich wichtig, dass du immer mit erfahrenen Guides übst, im Idealfall wissen sie gut über bestehende Gesetze und den logischen Menschenverstand bescheid.

Letzter Ratschlag: Wenn du zu einem Unfall als Erstretter hinzukommst, dann hilft dem Verletzten nicht, wenn du ihm juristisch einwandfreie AGBs und Haftungsausschlüsse aufs Gesicht legst sondern eine gute Erste Hilfe Ausbildung. Damit kannst du heute schon beginnen, Rote Kreuz, Samariterbund etc. bieten solche Lehrgänge an. Leistbar sind sie auch, also gibt’s auch da kein Herausreden auf Andere.

So, das wars fürs heute.

 

Kind der Sonne, achte bitte gut auf dich.

 

 

 

 

RUNA URBAN SURVIVAL TIPP 15

©by Tom Schopper 

Urban Survival TIPP 15

„Was mache ich wenn am rettenden Ufer nicht eine warme Decke sondern der Braunbär auf mich wartet? Teil 2“.

 

Unser Endzeitszenario spielt in der Zukunft, in dieser haben durch Anfütterungen und auch Dank der enthemmten Lebensmittelwegwerfgesellschaft die Bären (Braunbären) ihre natürliche Scheu vor dem Menschen teilweise abgelegt.

Im Normalfall wird dir bei deinen Wanderungen niemals der Braunbär begegnen. Falls du trotzdem einmal das unerwartete Vergnügen haben solltest, musst du hektische Bewegungen vermeiden. Ist der Bär noch weit entfernt ziehe dich langsam zurück, vermeide laufen und Bewegungen welche der Bär als Bedrohung empfinden könnte. Gehe am besten langsam rückwärts und sprich mit ruhiger Stimme laut. Es geht in dieser Übung nicht um das richtige vortragen von Schillers Glocke, sondern darum, dass du nicht ängstlich reagierst und Bruder Bär Zeit genug zum Abhauen bekommt. Ja, abhauen, denn zumeist sind die Hosen des Wanderers ebenso voll wie die des Bären. Daher schmeiße weder Steine noch Ähnliches auf ihn. Unterdrücke ebenso das adrenalingesteuerte Verlangen nach einem Selfie, Schnappschuss oder das Twittern dieses Ereignisses. Sich groß machen hilft nur bei Elchen und Eichhörnchen. Davonlaufen bringt, außer, dass dem Bären der Jagdinstinkt durchgeht, nichts. Bruder Bär rennt dreimal so schnell, ist zehnmal so ausdauernd, schwimmt und klettert schneller als du auf EPO. Kurzum, wenn Kollege Braunbär richtig böse auf dich wird hilft nur mehr das Totstellen. Das heißt, dass du dich auf den Bauch legst, die Hände am Nacken verschränkst und ruhig liegenbleibst. Im Idealfall erkennt der Bär, dass du keine Gefahr darstellst und lässt ab von dir. Wenn er aber hungrig ist und die Scheu vor dem Menschen auch kulinarisch abgelegt hat, dann … ja, dann haste dir vor deinem Vergehen das Davonlaufen erspart.

Gesichtsfeld ist beim Bären nicht besonders gut ausgeprägt, ebenso der Gehörsinn. Was aber Bären wirklich gut können ist Riechen. Darum richten sich Bären oft auf um so den Geruch des Umfeldes besser wahrzunehmen. Interpretiere es nicht als Angriff, gehe weiter langsam und ruhig, mit dem Gesicht zum Bären gewandt, zurück. Wenn du durch besonderes Pech genau zwischen Bärin und Junges auftauchst, dann ziehe dich sofort langsam und besonnen von beiden zurück. Mutter Bär wird mit Gesten ziemlich auszucken, leise wird sie dabei auch nicht unbedingt sein und wahrscheinlich einen Scheinangriff starten, aber egal was kommt … ziehe dich ruhig und vor allem langsam zurück. Keine Hände heben und keine Fotos!

Jetzt weißt du warum du im Survivalrucksack immer eine Reserveunterhose mitführen solltest.

 

Wie geht eigentlich Chris G. mit dieser Herausforderung in unserer Endzeit-Survivalgeschichte um?

Was vorher geschah steht hier —> HIER.

 

 

So:

 

Der Schatten der von oben auf ihn zukam bemerkte er nur aus seinen Augenwinkeln, den schweren Einschlag eines weichen, warmen, pelzigen Körpers, der ihn von den Beinen riss, dass er fast wieder in den reißenden Gebirgsfluss gefallen wäre, spürte er dafür umso mehr. Benommen blieb er auf dem Rücken liegen und starrte auf den kleinen Braunbären der sich kopfschüttelnd aufrichtete.

Brumm wurde schlecht vor Angst um ihren Sohn, geschockt starrte sie auf den Menschling. Oh, Friss, mein Junge. Dachte sie, während sie allen Mut der ihr von der großen Bärengöttin gegeben war, zusammennahm und mit ihrer tiefsten und bösesten Stimme den Menschling anbrüllte: „Schleich di. Putz di damischer Depp!“, aber der Menschling schien sie nicht zu verstehen, so tat sie was alle Mütter in dieser Lage tun. Sie stürzte sich den Abhang hinab um ihren einzigen Sohn beizustehen. „Friss mein Junge, bleib! Ich rette dich“, brüllte sie dabei.

Chris hörte die Bärin brüllen, er konnte sogar ihren schlechten Atem riechen und ihm wurde schlecht vor Angst. Er drehte sich auf den Bauch und legte seine Arme um seinen Kopf, sodass er das Gebrülle weniger hören konnte. Der Herzschlag pochte tief in seinem Kopf, der Atem stoßweise, die Finger taub vor Kälte, so verlor er sein Bewusstsein.

Brumm rutschte auf ihren breiten Hintern den Abhang hinab, stieß ihren Sohn leicht zur Seite und knurrte mit ängstlicher Stimme: „Schleich di. Wennst mein Sohn weiter Angst machst beiß i dir das Zumpferl ab!“, aber der Menschling schien sie nicht zu verstehen. Regungslos blieb er liegen. Dies nahm Brumm etwas die Angst, aber um genau abzuchecken ob noch weitere Bedrohungen von anderen Menschlingen zu erwarten waren, richtete sich Brumm auf. Ihre Geruchsrezeptoren registrierten alles, auch, dass der Menschling nicht nach Gefahr roch. Sie kam wieder auf allen Vieren zu stehen, ging näher auf Chris zu und schnupperte genauer an ihm. Sie zeigte hierbei keinerlei aggressives Verhalten und als sie den Routinecheck beendet hatte, brummte sie ihren Sohn an, der sich näher an seine Mutter geschlichen hatte um ebenfalls das seltsame Wesen zu begutachten. „Gehst weg!“, fuhr sie ihn an. „Wenn der aufsteht und dich beißt. Das ist zu gefährlich …“, sie hielt mit dem Schnuppern inne, wandte sich ihrem Sohn zu und brüllte ihn direkt an: „Wegen deinem Übermut sind wir in diese Lage gekommen. Hast du dir schon überlegt wie wir wieder die sandige Böschung hinaufkommen sollen? Und weg gehst jetzt Rotzbub!“.

Friss war angefressen, nie durfte er Spaß haben, immer nur das tun was Mama tat erfrischte ihn in seinem jugendlichen Übermut selten. Seit Papa in einer Frühjahrslawine zermahlen wurde, war Mama sehr übervorsorglich. Irgendwann musste er endlich auf seinen eigenen Beinen stehen, so knurrte er eingeschnappt und schlich sich weg von Mama und dem seltsamen Wesen um einen bequemen Aufstieg zu finden.

Chris kam wieder langsam zu sich, das Erste was er wahrnahm war das Knurren zweier Bärenmonster. Dann wurde es wieder schwarz um ihn.

Brumm sah ihren Sohn traurig nach. Es war nur mehr eine Frage von ein oder zwei Winterschlafzyklen bis Friss eigenständig geworden war und sie nicht mehr zum Überleben benötigte. Sie schüttelte sich um die düsteren Zukunftsvisionen aus ihrem pelzigen Kopf zu bekommen. „Ja, die Kinder. Immer nur Sorgen aber was verstehst du scho davon?“, knurrte sie Chris an, von dem sie jetzt sicher war, dass er keinerlei Gefahr für Friss darstellte, dann wandte sie sich ab und lief hinter ihrem Sohn her, der für ihre Begriffe viel zu nah am Wasser umhertollte.

 

 

Schön muss man nicht sein, nur Glück haben.

Wird Chris G. noch etwas in seinem Leben weiterbringen oder wars das schon? Erfährt ihr in den kommenden Geschichten der RUST.

  

Hard Facts:

In unseren Wäldern (Mitteleuropa) leben folgende scheue Raubtiere deren Ruf gefährlicher als die Realität ist: Braunbär, Luchs und Wolf.

Wirklich gefährlich sind Hunderudel, Elche und zornige Wildschweine.

  

FAQ:

 Warum wurde Chris so schnell ohnmächtig?

Bei Unterkühlungen kann es bei Lagerung der Extremitäten über Kopfniveau zum Bergungstod kommen. In Chris` Fall zur Ohnmacht.

 

Haben Bären wirklich Angst vor uns?

Ja.
Hätte ich ehrlich gesagt auch.

  

Hätte ein Bärenspray Chris geholfen?

In dieser Situation nicht. Wenn der Bär keinen Fluchtweg hat, greift er an und gegen eine durchgeknallte Mutter hilft kein Spray der Welt.

 

Und mit einer Waffe?

Töten ist kein Ausweg. Hier würde dir wirklich nur Kaliber 50 etwas bringen, aber bereits im Fluss hätte das Gewicht der Waffe zu deinem Ertrinkungstod geführt.

 

Warum muss ich auf dem Bauch liegen und die Hände in den Nacken legen, ich bin ja nicht bei der Airport Kontrolle?

So sind deine wichtigen Weichteile wie Bauch, Kehle, Gesicht und Eier geschützt, und über die verletzlichste Stelle, den Nacken, hast du deine Arme verschränkt. Bären brechen gerne den Brustkorb auf um an die für sie leckeren Innereien zu kommen.

 

Hätte Chris G. nicht wieder in den Fluss springen können um sich so aus dem Gefahrenbereich zu bewegen?

Was stand in den letzten Wildwassertipps? Du hast 2-3 Minuten um aus dem kalten Wasser zu kommen, jetzt wieder hineinzuspringen wäre dein hundertprozentiger Tod. Da sind deine Chancen beim Todstellen besser.

 

Sind Bären wirklich so schreckhaft?

Sie laufen auf keinen Fall mit dem Tötungsgedanken an die Menschheit durch die Gegend. Zumeist suchen sie Ruhe, Beeren, Wurzeln, Gräser und auch Blätter. Fisch, Schafe, Hühner und Rotwild nimmt er nicht dauernd zu sich. Menschen frisst er nicht … und die meisten Bären wissen das auch.

Werden wir Bären in den RUST noch öfters begegnen?

Nein, denn wir widmen uns den wirklichen Gefahren … deinem Unwissen.

  

„Wie finde ich Norden auf meiner analogen Uhr?“ und „warum brennt das Feuer nicht?“, gibt es demnächst in diesem Theater.

 

Ich hoffe gut unterhalten zu haben.

Es wäre mir auch eine große Freude wenn du mir lesetechnisch treu bleibst.
Weiterempfehlungen, aber auch Kommentare erhellen nicht nur die Dunkelheit meiner Depri sondern helfen mir auch in der Entwicklung.
Stöber und erforsche die große RUNA Welt, in die ich dich herzlich einlade.
Hab ein glückliches Leben, Kind der Sonne.
Tom S. aus W.

 

Der etwas andere #Haftungsausschluss.

©by Tom Schopper 

1186a

Meine Lieben und diesmal auch die weniger Lieben! Jetzt versuchen wir gemeinsam einmal ernst zu bleiben. Nehmt euch bitte die zwei Minuten zum Durchlesen, sonst könnt ihr euch vermutlich noch Weh tun, und dann bin wieder ich es gewesen. Das gilt es unbedingt zu verhindern (das Weh tun).

HAFTUNGSAUSSCHLUSS:

Weder der Herausgeber, Tom Schopper, RUNA oder RedTroll haften für Verletzungen, Sachbeschädigungen, Taten oder Todesfälle, die bei Ausführung der Urban Survival Tipps entstehen, entstanden sind und auch entstehen werden (http://dipiana.com/runa/?cat=16).
Ich weise darauf hin, dass alle Übungen, Vorschläge, Tipps und Anleitungen nur unter Aufsicht von fachkundigen Spezialisten ausgeübt werden sollen. Diese Tipps sind auch für Personen nicht geeignet, welche die Gefahren eines offenen Feuers, Blitzschlages oder Absturzes nicht anerkennen. Ebenso ist dieser kleine Ratgeber nur für Personen ab 18 Jahren geeignet. Auch haften wir nicht für abgebrochene Fingernägel oder Schnittverletzungen die durch das Papier beim Umblättern verursacht wurden. Falls du über die Straße gehst und diese Tipps oder RUNA gerade liest, dann haften wir auch nicht dafür wenn du in ein Auto hineinläufst. Falls du aus diesen Survival Tipps ein Papierflugzeug bastelst welches: nicht weit genug fliegt; zu weit fliegt, dass es Terroralarm auslöst oder gar nicht fliegt; dann haften wir auch nicht dafür. Liest du RUNA oder diese TIPPS in der S- oder U-Bahn und lernst dadurch deinen neuen Lebensabschnittspartner kennen dann sind wir auch nicht für Folgen wie: Schwangerschaft, Scheidung und Streit verantwortlich. Runa, wäre zum Beispiel ein wunderschöner Mädchenname.
Wir übernehmen auch für Banken, Länder und Spekulanten keinerlei Haftungen. Ihr sieht, es ist gut, dass wir für alles eine Regelung haben … nur wohin hat uns dies geführt? Daher ist gutes Vorleben besser als nur dumm reden.

Viel Spaß beim Lesen dieser Tipps und auch bei RUNA wünscht euch: Tom Schopper (Autor des RUNA -epos, staatl. geprüfter Raft Guide, zert. Wanderführer, dipl. Outdoor Trainer, dipl. Nordic Walking Trainer und wacher Mensch)

RUNA – we do this.

Haftungsausschluss in der CHRIS` Übersetzung:

Anmerkung:
Er ist einer der Hauptprotagonisten aus RUNA – die letzten tage und RUNAtage des donners. Vorlaut, aber gradweg manchmal auch witzig, aber das solltest du selbst entscheiden:

 

Jetzt mal ernsthaft. Wenn du wirklich glaubst, dass der Osterhase nur zum Eierlegen da ist, dann hast du vollkommen recht, wird dir aber nix nützen wenn du den Wald anzündest in dem du dich gerade befindest, weil du statt einer Handvoll Zunder einen Hexenverbrennungsscheiterhaufen entfacht hast und dich jetzt wunderst warum es plötzlich überall so warm wird. Den besten Ausdruck entwickelt dein Gesicht wenn du mit einem Taschenmesser einen Ast in stundenlanger Handarbeit absägst um dann festzustellen, dass dieser Ast den Baum vor dem weiteren Wegrollen getragen hatte oder du gerade noch darauf gesessen hast. Seltsamerweise befindest du dich bei dieser unglaublichen Erkenntnis immer vor oder auf dem Baum. Hierbei sollten deine letzten Worte nicht: „Den Schopper verklag ich!“, sondern: „Oh, hätt ich bloß besser nachgedacht“, sein.

Wenn du nicht checkst, dass auch kein noch so guter Gedanke das Wildwasser stoppen kann in dem du dich gerade befindest, weil du nachsehen wolltest wie geil Hochwasser aus der Nähe betrachtet ist. Dann helfen keine noch so guten Warnungen, Haftungsausschlüsse und sonst irgendeine AGB, auch keine Götter oder Zauberwesen. Du bist alleine mit deinem Schicksal, aber zur Freude aller hat dir Mutter Natur ein Hirn zum Benutzen mitgegeben. Falls du, und das nehme ich mal hoffungsvoll an, ein kluger Mensch und leider mit der Natur und den Ereignissen in ebensolcher total überfordert bist, dann würde ich raten, dich, in deiner persönlichen Endzeit, einer guten Gruppe mit erfahrenen Outdoor-Spezialisten anzuschließen.
Jetzt zum Thema bei dem die meisten Unfälle passieren. Das Üben. Das alte Sprichwort: „Kein Meister ist vom Himmel gefallen“, musst du nicht unbedingt hochalpin nachspielen. Beginne mit Wanderungen, idealerweise mit einem Wanderführer der sich wirklich auskennt.

Wenn du direkt vom Sofa aus, welches du in jahrelanger Depression kaputtgelegen hast, auf eine 10 Kilometer lange Expedition mit 300 Hm aufbrichst, wird es dir, deinen Gelenken, deinem Herz und speziell deinen Thromben nicht unbedingt gut tun. Beginne klein und steigere dich langsam. Wenn du während des Gehens noch reden kannst, hast du noch Reserven und bevor du jetzt jubilierend die Hausschuhe verlierst, vergiss niemals, dass du den Weg auch wieder zurückgehen musst.
Übungen mit dem Messer sollst du auf keinen Fall hemmungslos ausleben und dabei den kompletten Jungwald für eine wasserdichte Behausung umlegen. Es gelten Naturschutzgesetze und Eigentumsrechte. Darum ist Vorabinformation sehr wichtig. Und ist es wirklich wichtig, dass du immer mit erfahrenen Guides übst, im Idealfall wissen sie gut über bestehende Gesetze und den logischen Menschenverstand bescheid.
Letzter Ratschlag: Wenn du zu einem Unfall als Erstretter hinzukommst, dann hilft dem Verletzten nicht, wenn du ihm juristisch einwandfreie AGBs und Haftungsausschlüsse aufs Gesicht legst und den Bankenrettungstanz zelebrierst sondern eine sehr gute Erste Hilfe Ausbildung. Damit kannst du heute schon beginnen, Rote Kreuz, Samariterbund etc. bieten solche Kurse an. Leistbar sind sie auch, also gibt’s auch da kein Herausreden auf Andere.
So, das wars fürs heute.

Pass bitte gut auf dich und andere auf.

 

Autoreninterview der besonderen Art.

thomasschopper

Autoreninterview Part III: Igür vs. Tom Schopper

IGÜR: Guten Morgen Tom.
TS: Servus, du Hochmotivierter.
IGÜR: Ich höre einen Frischling …
TS: Stop! Die Nummer kannst du im Epos abziehen hier bist du neutraler Interviewpartner.
IGÜR: Ich bin Ase, daher immer dem kosmischen Regulativ untergeordnet.
TS: Was ist das kosmische Regulativ eigentlich?
IGÜR: Sollte ich mich jetzt des Anstands wegen nur räuspern oder dich gleich auf den Umstand hinweisen, dass eigentlich ich, Igür, Thundrs Sohn, dir Tom, aus Midgard, die Fragen stellen sollte?
TS: Du hast den Start vermasselt, jetzt frag ich dich. Denn ich denke die Leser wollen etwas aus dem Asenreich erfahren. Warum seid ihr die Hüter des Regulativs, und was ist das?
IGÜR: Nun gut, wie dem auch sei, du weißt aber schon, dass …
TS: Stop! Antworte so, dass du keine Geheimnisse von RUNA preisgibst.
IGÜR: Erst fragt er mich…

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