Teil 5 und 6 deines Überlebens.

Urban Survival Tip 5:

©by Tom Schopper

Die Unterkunft I

Dein Notfallrucksack ist jetzt mit den wichtigsten Dingen bepackt. Was fehlt noch?

Wenn du auf der Flucht bist, dann musst du ständig in Bewegung sein, also brauchst du eine transportable Unterkunft. Du kannst dich aber auf dein Glück verlassen und darauf hoffen, dass du jeden Tag eine trockene, warme und winddichte Raststätte findest. Was wenn nicht?

Ein Zwei Mann Kuppelzelt hat etwa ein Gewicht von 2,5 Kg. Kostenpunkt € 200 -300.-. Es gibt für den Expeditionseinsatz auch teure Zelte mit viel geringerem Gewicht, aber … genau, tragen musst du das Luder und nicht dein Sparefroh.

Biwaksack und ein 2 Mann Schlafzelt wären Alternativen, die sich aber nur für trockene, warme und windarme Regionen eignen. Da würde sogar ein warmer Mumienschlafsack ausreichen, wir aber leben mitten in einer klimatischen Veränderung, die für den Outdoor Anfänger jenseits seiner Vorstellungskraft liegt.

Die Natur ist nicht gefährlich, die Unwissenheit ist es.

Daher packen wir auf unseren Rucksack:
Ein 2 Mann Kuppelzelt, einen Outdoorschlafsack (bis -15 Grad).

 

FAQ:

Wie sollen diese großen Dinge in den Rucksack hineinpassen?
Schlafsack wird am Boden des Rucksacks angebunden. Das Zelt obendrauf oder seitlich. Sieh dir Tramps oder Obdachlose an wie die ihre Rucksacklogistik gestalten. Siehe, lerne und gib ihnen etwas.

Wer soll den schweren Rucksack tragen?
Was rollt muss nicht geschleppt werden. Leiterwagen, Fahrrad und sogar der alte Kinderwagen aus dem Keller bekommen jetzt einen neuen Verwendungszweck. Ideal sind die Kinderanhänger für das Fahrrad, die haben große Räder und ein wasserdichtes Dach. Faustregel, je größer die Räder umso besser. Vergiss Einkaufswagen und Ähnliches.

Wird der Schlafsack nicht nass, wenn er außen am Rucksack hängt?
Ohne Rucksackregenhülle sicherlich. Die gibt’s bereits um € 14.-. Du kannst aber auch mit Folien improvisieren.

Hey! Ich hab ein Auto, kann ich das benutzen?
In einem Notfallszenario, und das ist eine Flucht allemal, sind mehrere Menschen, so wie du, unterwegs. Meistens hysterisch, panisch und very undiszipliniert. Sieh mal bei einem Regen, zur Hauptverkehrszeit, auf die Straße. Stell dir das Chaos x 10² vor. Die Auto Idee funktioniert maximal 100 Meter. Selbst ein Geländewagen wird im Stau auf ein Stück unbewegliches Metall reduziert. Wenn ein starker Sonnenflare die Erde trifft (schon geschehen 1859) sind alle Trafos, Zündspulen, Transistoren … durchgebrannt und nutzlos.

Was kann ich tun, wenn ich Zelt, Schlafsack oder Biwaksack verloren habe oder gar nicht besitze? Das erfährst du weiter unten oder in einer sehr spannenden Geschichte verpackt: http://dipiana.com/runa/?page_id=117

Viel Spaß beim Erforschen der RUNA Welt.

 

 

Urban Survival Tip 6:

Kreisch, das Zelt ist weg und es ist Wald um mich herum (I):

Deine mobile Unterkunft ist Opfer von Naturgewalten oder Dieben geworden und die Nacht naht schneller als die Kälte, die dir bereits tief in die Knochen schleicht?

Nicht verzweifeln dir kann geholfen werden. Du hast die Tipps 1 – 5 bereits gelesen und hast noch deinen Rucksack bei dir? Somit hast du die wertvollsten Gegenstände (Grillanzünder, Feuerzeuge und Messer) in deiner momentanen Situation.Suche dir ca. 2 Stunden vor Sonnenuntergang einen geeigneten Lagerplatz. Er sollte trocken, windgeschützt sein und in einem ungefährlichen Gelände liegen.

Gefährliche Gelände sind:

+ Bachbett und ufernahe Regionen
In der Natur, also so im richtigen Leben, kann ein kleiner Wolkenbruch ein ausgetrocknetes Bachbett innerhalb kürzester Zeit in einen reißenden Bach verwandeln. Bäche, die idyllisch dahinplätscherten, können schnell in alles mitreißende Flüsse werden. So schnell kannst du gar nicht die Böschung hinaufhetzen, wie dich die Flut mitreißt. Die Willkommens-Welle führt folgende Zutaten für deine Pulverisierung mit sich: Steine jeder Größe, Sand, Schlamm, scharfkantige Holzteile, Bäume, Unachtsame Wanderer, Müll, und alles was sonst in einem Bachbett herumliegt, wie Telegrafenmasten mit armlangen Eisennägeln  

              Fazit: Ein gutes Bachbett ist eines aus der Ferne. Gilt auch für Wanderungen.

+ Am Fuß von steilen und mittelsteilen Hängen Gefahr durch Wassermassen und Murenabgang.

+ Direkt unterhalb von Felshängen Steinschlaggefahr.

+ Am höchsten Punkt eines Hügels oder Berges  Blitzschlag. Hochalpin zusätzliche Gefahr durch Wetterstürze.

+ Direkt auf einem Weg Dein Zelt wurde dir schon gestohlen, bist Maso?

+ Am Randwald Bei Sturm kommt es dort sicher zu abbrechenden Ästen oder gar Bruder Baum legt sich flach. Also etwas weiter in den Wald hinein, wenn es nach Sturm aussieht. (Wettertipps folgen)

+ In Bodensenken Gefahr, dass du bei Starkregen in der Nacht sicher absäufst.

+ In der Nähe von AKWs Dort sollte sowieso niemand wohnen. Sind wir aber auf der Flucht wegen eines Sonnenflares, der die elektronischen Geräte zerstört hat, dann werden die AKWs auch nicht mehr gekühlt. Fukushima überall. Also besorge dir eine Karte (am besten von deinem Kontinent) und zeichne alle AKWs darauf ein. Das sind die Gebiete um die du einen 200 km Bogen machen solltest.

+ Unter Sendemasten und Hochspannungsleitungen Blitzschlaggefahr. Auch wenn das Unwetter noch Kilometer entfernt ist, kann dich der Blitz überraschen.
Eiche weiche und Buche suche, ist ein Schmarrn. Der Blitz bzw. die elektrische Energie lebt nicht nach dem Motto: „Heut ist keine Eiche da, drum entlad ich mich nicht“. Daher meide generell die unmittelbare Nähe zu alleinstehenden oder großen Bäumen. Hocke dich auf den Boden und mach dich klein.
Beispiel: Der Baum ist durch das Unwetter nass, der Blitz schlägt in ebendiesen ein, Wasser verdampft, Dampf expandiert und zerreißt dabei die Baumrinde. Diese Schrapnelle fetzen jetzt mit der für Baumrinde zulässigen Höchstgeschwindigkeit durch die unmittelbare Gegend.
Faustregel: Umso glatter die Baumrinde, desto weniger Schrapnelle. Jetzt kennst du den Abstand der von Nöten ist.

+ Bei einigen Lagerstellen sagt dir der gesunde Menschenverstand, dass du besser weiterziehst anstatt dort zu lagern Große Menschenansammlungen, auf Hauptstraßen, in der Nähe von Wespennestern, bei deiner/deinem Ex …

 Jetzt weißt du wo nicht

Geeignet wären:

+ Höhlen. Optimaler Schutz vor Wetter, Wind und erhöhter Strahlenbelastung (Sonne, AKWs).
Nachteil: Der Bär wurde in einigen Regionen wieder angesiedelt. Bruder Bärs Anwesenheit riechst du im Normalfall sofort. Geh mit Gott, aber mit einem schnellen. Achtung! Auch in einer scheinbar sicheren Höhle kannst du bei Starkregen ersaufen! Wenn du in einer Höhle ein Feuer entzündest, dann achte unbedingt auf guten Rauchabzug, denn nichts fetzt den Endzeitpionier besser weg als die allseits beliebte Rauchgasvergiftung.

+ Auf der windabgewandten Seite eines dicken Baumes.

+ Verlassene Gebäude. Bitte nichts mutwillig zerstören, denn nach dir könnten auch andere diese Unterkunft benötigen. Auch in dunklen Zeiten und unbeobachtet gilt: Vorleben ist besser als dumm reden.

Kreisch, das Zelt ist weg und es ist Wald um mich herum (II) Der Lagerbau geht hier auf dem RUNA BLOG weiter.

 Viel Spaß beim Erforschen der RUNA Welt.

 

Leseprobe aus ….

 

NACHTJÄGER

©Tom Schopper

Ein Roman aus der RedTroll Serie

Einleitung und was es mit der Zahl 5 auf sich hat.

 Fünf war eigentlich eine gute Zahl.

Aber wie jede gute Zahl war auch diese Fünf reine Sichtweise. Fünf auf dem Weg zur ersten Million war ein kleiner Schritt, dies musste auch jedem klar sein der einmal Millionär werden wollte. Fünf Finger an einer Hand waren normal und auch kein Grund sich besonders darüber zu erfreuen, außer man war ein Nepulukaner, die, wie man auf der anderen Seite des Kosmos wusste, mit acht Fingern zur Welt kamen. Die Fünf mit der unsere Geschichte beginnt waren auf der Erde beheimatet, genauer gesagt in Europa und noch genauer im Jahre 2020 in der Stadt an der grauen Donau, die manche liebevoll Wien nannten. Vieles hatte sich in den letzten Jahren verändert, aber die Fünf war für Pierre, Brisamen, Norbert, Martin und dem Ältesten, Herrn Hinkel, eine wahrlich gute Zahl. Besonders gegen 23 Uhr in einem kleinen umgebauten Kellerlokal das jeden 8. im Monat als Vereinslokal herhalten musste. Normalerweise waren um diese Zeit nur noch zwei bis drei Aktivisten anwesend, beziehungsweise soweit nüchtern, dass man sie geradewegs als körperlich und psychisch anwesend bezeichnen konnte.
Da diese Fünf eine gute Zahl war, wollen wir sie nicht nur der Form halber vorstellen, sondern auch so richtig hochleben lassen, denn Fünf hatte es um diese Zeit schon lange nicht mehr gegeben.
Pierre war ein 22 jähriger belgischer Austauschstudent, den man schlicht vergessen hatte wieder zurückzutauschen.
Brisamen, ein norwegischer Rumtreiber hatte mit seinen 16 Jahren noch jede Menge Rumtreiberei vor sich, wenn er sich nicht gerade auf den Weg machte seine letzten Gehirnzellen wegzusaufen.
Martin, war mit seinen 18 Jahren einige Schritte weiter als Brisamen und schon bei synthetischen Drogen gelandet, die sein Gehirn zwar nicht mehr wieder herstellen konnten, aber trotzdem bunte Farben und seltsame Stimmen für ihn vorbereitet hatten.
Norbert, ja Norbert war mit seinen 46 Jahren die Mischung aus alldem und noch viel mehr. Zumeist trank er nur Sozialbier das es überall gab und nur einem Schritt über der Pisse eines alkoholkranken Fiakerpferdes stand, aber wahrscheinlich genauso schmeckte. Wenn Norbert nicht gerade abenteuerliche Geschichten aus seinem Leben erzählte, wobei man sich fragte was Norbert schon so erlebt hatte, so versoffen wie er aussah, organisierte Norbert alles Mögliche was die Gruppe so brauchte. Die Jungen sahen Norbert als väterliche Figur an und man … aber lassen wir das jetzt, denn wir kommen zum Letzten der legendären Fünf, die an diesem Sommertag im Juni noch beisammen saßen, dem Boss der Bosse, dem großen Vortragenden, der Leitfigur, dem Gründer der Aktionsgruppe 88 Wien Süd, Herrn Hinkel.
Herr Hinkel, wie er liebevoll von der Gruppe genannt wurde, auch von den acht weiteren Vereinsmitgliedern die es vorgezogen hatten ihren Rausch daheim, oder was sie daheim nannten, auszuschlafen, statt besoffen über die Neuordnung der Welt zu … hyperventilieren.
Herr Hinkel war mit seinen 52 das Urgestein des Vereins. Eigentlich hieß Herr Hinkel irgendwie anders, aber ihm gefiel der Name den er von einem Deutschen bekommen hatte. Wann, das wusste er nicht mehr so genau, aber es musste die Zeit der ersten Flüchtlingswelle gewesen sein, als er auf Twitter zum ersten Mal mit diesem Namen bezeichnet wurde. Er gefiel ihm sehr und besonders als er nachdem er seinem Namensgeber durch verbale Motivation entlockt hatte, dass es der große Charlie Chaplin gewesen war, der diesen Namen in einem Film über große Führungskunst verwendet hatte, hatte Herr Hinkel grunzend vor Freude beschlossen sich fortan nach dem großen Chaplin zu benennen. Wer Charlie Chaplin gewesen war, das war doch scheißegal. Ein Namen aus einem großen Film. Das hatte was und klang hundertmal besser als Michael Novaczek. Alleine die Initialen ließen Herrn Hinkel, auch heute noch, vor Freude grunzen und es gab kaum einen Gegenstand den er im Vereinskellerlokal nicht damit verziert hatte. Mit diesem Tick hatte er auch vor wenigen Wochen das letzte weibliche Mitglied verschreckt, denn Herr Hinkel hatte kundgetan, dass er es sehr ansprechend und respektvoll finden würde wenn sich Magda sein Initial übers Genital tätowieren würde. Nun waren sie eine eingeschworene Männergesellschaft, denn um ehrlich zu sein, wer braucht schon störende Frauen in der Vereinsrunde? Sie hatten einen Geschirrspüler, Brisamen, als Novize brachte alles was ihm aufgetragen wurde und Norberts dummes Rumgegrunze hatte auch ein Ende und er konnte sich wieder aufs Wesentliche konzentrieren, das Retten der Rasse und der Welt sowieso. Und Magdas rotes Haar störte seit ehher seine Vorstellung vom arischen Weib, jedes Mal wenn Herr Hinkel sie betrachtete dachte er, dass er eine Irin vor sich hatte. Irisches Bier, ja, aber sich jedes Mal erklären zu müssen, sicher nicht.

                Jetzt wissen wir warum Fünf in diesem Fall eine gute Zahl war.

Hoffe mit der kurzen Leseprobe gut unterhalten zu haben. Wie es weitergeht gibt es … 2017 im Buchhandel zu kaufen.

Denn von irgendetwas muss auch ein Geschichtenerzähler leben. 
Euer Tom S. aus W.

 

Denken tut nicht weh … wenn man ein Gehirn besitzt.

Wer dauernd laut: „Terror“ kreischt, braucht sich nicht wundern wenn:
1) Die Totalüberwachung kommt.
2) Nazis Zulauf bekommen.

3) Menschen Panik haben.

Darum DENKT immer nach bevor ihr unrecherchiert Meldungen in den Social-Medien verbreitet. Die offiziellen Medien sind lange schon auf den Hysteric-Train aufgestiegen, denn nichts erhöht die Auflagen als das Wort „Terror“.

 

Denkt doch mal nach ob ein Einzeltäter der irgendwo in Belgien, zufälligerweise in einer Stadt die selbst unter Belgiern „Dunkles Loch“ genannt wird, ein Terrorist sein kann.
Das Ziel des Terrors ist es möglichst große Schäden zu verursachen … aber GENAU das tut IHR, wenn ihr dramatische Vorfälle generell als Terroranschlag hinstellt, und das so medial verbreitet.
Zufälligerweise steigen auf diesen Zug radikale christliche Gruppierungen, radikale Nazis und extrem verängstigte Menschen auf.
Bleibt cool und begeht keine Beihilfe zur Störung des Landfriedens.
Ihr habt euer Hirn nicht nur weil ihr deshalb Omega3 Fettsäuren zu euch nehmen sollt, sondern auch weil es sich im Allgemeinen hervorragend zum Denken eignet.
Natürlich sind die Zustände in Europa total Kacke, dafür gäbe es auch eine gute Lösung —> https://thomasschopper.wordpress.com/2016/07/27/loesungsmodell-statt-panik/
In diesem Sinne, Kinder der Sonne, denkt bitte und helft radikalen Elementen nicht bei ihrem Plan Zwietracht und Panik zu säen.

Politik und Wissenschaft …

… ist mehr miteinander verknüpft als ihr euch vorstellen könnt.
Das folgende Beispiel zeigt auch klar warum: 

 

„Bei einigen Politikern ist Nichtstun ja angewandte Quantenmechanik.“

„Why?“

„Sie denken wenn sie das Problem angehen wäre es ja da.“

#think
… aber das rettet Schrödingers Katze auch nicht … vielleicht.

Bildungsreform in wenigen Sätzen … umsetzen.

Es wäre alles so einfach.

Ab der 4.Klasse (nach der Volksschule) bis 8. Klasse, Leistungsgruppen in den Hauptfächern einführen.
Das heißt.
Leistungsgruppe 1 hat Gymnasiumniveau.
Leistungsgruppe 2 mit Mittelschulniveau und
die 3. Leistungsgruppe Pflichtschulniveau.

So werden Begabte richtig gefördert, und die anderen motiviert aufzusteigen.
Durch Leistung kann aufgestiegen werden aber auch abgestiegen bei Leistungsabfall.
So werden Schüler ihrem Bildungsstand entsprechend richtig gefördert und nicht alle in einen Topf geworfen.

Dieses Modell hat sich in den 60ern in Wien sehr gut bewährt und wurde wegen Parteipolitik abgesetzt.
Wir brauchen jetzt helle Köpfe und auch die Chance sich weiter zu entwickeln.

Danke, setzen.

 

Lösungsmodell statt Panik.

Schaffbare Lösung:

Schutzzone einrichten, diese ausbauen. Wenn sich der Radius des sicheren Gebietes auf doppelte Raketenschussweite stabil etabliert hat (etwa 200Km), die Schutzzone befrieden und wieder ansiedeln.

Währenddessen Asyl nur für Frauen und Kinder. Im Schutzland werden sie in Demokratie und nachhaltiger Wirtschaft ausgebildet. Sie werden dann in der Heimat der Stützpfeiler der Freiheit sein. Vorteil: Echte Gleichberechtigung der Frauen.

Inzwischen Erweiterung der Schutzzonen. In den bestehenden Schutzzonen Ausbildung der Männer in Bau- und Energiewesen. Nachhaltige Landwirtschaft mit dem Ziel der Eigenständigkeit errichten. Um Baukorruption auszuschließen nur westliche Firmen zulassen welche in den Asylländern Flüchtlinge ausbilden und unterstützen, hierbei darauf achten, dass sich hier keine religiös motivierte Parallelwelt etabliert.

 Militärische Ausbildung durch neutrale Staaten, ebenso die Sicherheitsagenden.

Bei allen Projekten muss Lobbyistenverbot herrschen, damit das neu entstandene Land nicht dieselben Fehler wie der Westen begeht.

Wie wird das alles finanziert?

Durch Beiträge der Waffen produzierenden Staaten. Schlüssel etwa 50% des Umsatzes sollen in die Neuaufbauprojekte fließen. Natürlich OHNE Mitspracherechte der Konzerne.
PS: Da darf es kein Gesuddere (Gejammer) geben, denn der Bürger ist ja auch nicht gefragt worden ob er die Banken und Konzerne retten will.

 

Das wäre ein erster Ansatz, der natürlich ausbaufähig ist.
Denkt nach, Kinder der Sonne.

Geschichte zur Lage der Nationen.

Kreisch!

 Copyright Tom Schopper.

In der Unendlichkeit der gekrümmten Endlichkeit, gab es Leben. Manches kroch, flog, schwamm oder quatschte sinnlos in der Gegend herum. Einige Lebensformen waren so klein, dass sie kaum wahrgenommen, geschweige denn gehört wurden.

Andere wiederum waren so groß, dass sie träge im Raum herum schwebten und fälschlicherweise für Planeten gehalten wurden, von Wesen die gerade die richtige Größe zum Zubinden einer Hose der Größe 54 hatten, ab und zu mal in den Himmel guckten und sich dabei dachten: „Ob es da oben wohl intelligentes Leben gibt?“.

Einem großen Wesen war das eines Tages zu matt und zu wenig erfrischend die ganze Zeit mit heruntergelassener Hose beobachtet zu werden und begab sich auf die Suche. Auf die Suche nach dem Sein, dem Ursprung und dem Sinn, der hinter allem stecken mochte.

Eines Tages erreichte es eine entzückend anzusehende Galaxie. Vier, durch dunkle Materie in Form gehaltene, Arme gingen von einem Zentrum unerhörter Helligkeit aus und streckten sich links gebogen aus dieser hellen Mitte heraus. Eigentlich sah es aus wie ein Weberknecht der zuviel gesoffen hatte und dessen letzte Worte: „Ich dreh mich mal schnell im Kreis!“, waren.

So kam es, dass im Jahre 13.735.261.401 nU. (nach Urknall) Schnabulak, der Kleinere, sich Sagittarius A, dem Zentrum dieser wunderschönen, entzückenden und schnabulaktisch hervorragenden Galaxie näherte.

Schnabulaks Freude war dermaßen groß, dass Erdbeben der Stärke 312,21 über seinen Körper fuhren. Eine unbedeutend kleine Lebensform, welche sich auf Schnabulak niedergelassen hatte wurde dadurch vollständig ausgelöscht. „Hier ist der Schlüssel zum Glück und zur Antwort aller Fragen!“, rief Schnabulak in seinen Gedanken laut aus. Er öffnete all seine Sinne. Bereit diese wunderbaren Schwingungen des Glücks und der Freude zu empfangen liefen Schnabulak Freudentränen herab, diese zerstörten die letzten Reste der Zivilisation welche sich auf ihn niederlassen hatte. Schnabulak grunzte zufrieden. Was kümmerten ihn jetzt die Antwort auf seine Fragen wenn der Augenblick ungeahnter Freude und Zufriedenheit direkt vor ihm lag. Er ließ all die wunderbare Energie in sich, er spürte wie Wellen der wohltuenden Wärme durch seinen Körper fuhren, tiefer in ihn eindrang, kurz vor seinem tiefsten Selbst innehielt, sich in einem hellen Feuerwerk der schönen Gefühle entfaltete. Kurzum. Schnabulak war kurz vor seinem ersten Orgasmus. Als plötzlich ein tiefer Donner, gefolgt von einem hellen Blitz, die wunderbaren Gefühle schlagartig verschwanden und stattdessen vibrierende Dunkelheit hinterließ. Um Schnabulak begann es sich zu drehen. „Was war geschehen? Wo kommt diese Dunkelheit her?“, stöhnte Schnabulak während er den Ursprung seiner Schmerzen suchte.

Er fand ihn am Ende einer der vier Spiralarme. Klar und deutlich drang die Frequenz des Wahnsinns zu ihm durch, zugleich knallte die vergangene Stimme seines Vaters durch seine planetaren Synapsen. „Hüte dich vor Geschlechtskrankheiten und halte deine Pole immer sauber!“

Schnabulak bekam eine Gänsehaut, sodass neue Gebirge entstanden. „Nein!“, schrie er in die luftleere des Raums, was keinerlei Sinn machte, außer, dass Erdrutsche an den Hängen der neu entstandenen Gebirge wüteten und Schnabulaks aufkommende Panik in Grenzen hielt. Er kannte dieses Spektrum welches er von dieser Stelle empfang. Er wollte so schnell wie möglich von diesem Ort des Wahnsinns und des Irrsinns weg. Doch alle Versuche der Gravitation zu entkommen brachten wenig, daher sah Schnabulak nur eine Möglichkeit … Selbstmord, und Schnabulak begann sich schneller um sich zu drehen.

Als Schnabulak bemerkte, dass ihn die Gravitation des unmöglichen Wahnsinns stärker anzog als die von Sagittarius A, überkam ihn unendliche Panik und er versuchte seine Umlaufgeschwindigkeit noch weiter zu erhöhen. Um seine Taille bildete sich bereits eine kleine Staubscheibe, welche farblich gut zu seinem Körper passte. „Neeeeiiiiiin!“, brüllte er, während er sich immer schneller auf diese Stelle zubewegte. Diese Stelle, welche das bösartigste Virus der Welten in sich trug. „Ich schaffe es!“, schrie er erneut während er an einem toten, entfernten Verwandten vorbeiraste und dabei seinen Drehimpuls unendlich erhöhte.
Schnabulaks Sinne entschwanden. Seine letzten Gedanken waren: „Warum hab ich soviel Pech?“.

In den österreichischen Alpen saßen zwei Liebende, starrten zum Nachthimmel hinauf und hielten sich die Hände. Beide, denn er wollte schon lange den romantischen Teil des Abends abkürzen um schnell zum Sinn seines Seins zu kommen. Der Paarung. Als ein heller Lichtblitz, weit oben am Firmament, in einem klar sichtbaren Lichtregen aus hellen, blauen Photonen langsam verlosch.
„Oh, wie schön“, sagte sie.
„Ist ja nur ne Sternschnuppe“, sagte er und begann die Wiedererlangung der Freiheit seiner rechten Hand unverschämt auszunutzen.

#think