Spaß vorbei.

Da mein Content hier (UrbanSurvivalTipps, Geschichten etc.) anscheinend andere Menschinnen zum Copy Paste und Geldverdienen inspiriert hat, ist hier Schluss mit lustig.

Bin ja nicht das GratisSchreibVieh.

Lebt gut und lange, Kinder der Sonne.
Pfiat euch!

Der Weltuntergang, Xopoxylokappettl und ich.

Hier die neue Kurzgeschichte über den Weltuntergang … oder nicht.

„21.12.2012 und alle werden sterben. Nicht nur vor lachen, sondern diesmal wirklich, ernsthaft und wahrhaftig!“, sagt die Frau im Drogeriemarkt laut ins Telefon hinein. In mir zuckt der Oberlehrer aus und nähere mich der Todgeweihten, um mit Hard Facts ihr Leben zu verlängern. Erst als ich in Reichweite bin, erkenne ich den irren Blick in ihren Augen und weiß, ein falsches Wort und ich bin dran. Komm aber aus der Nummer nicht mehr heraus, sie hat mich registriert und sieht mich scharf an.

„Entschuldigung, wissen Sie wo die Kondome der Größe XXXXL sind? Ich möchte beim Weltuntergang nochmal so richtig protzen. Ist ja logisch in Anbetracht der Dinge und der ….“, sie wendet sich angeekelt ab. Gerade als ich mich selbst feiere höre ich die Stimme hinter mir. Ich drehe mich um und sehe der Filialleiterin ins Auge. „Wissen Sie, solche Größen führen wir nicht. Sie sollten eventuell Handschuhe nehmen“. Ich beginne etwas zu schrumpfen. Genau in diesem Moment kommt eine ältere Dame hinzu. Ich erwarte ein „Früher hätts das ned geben“, aber es kommt schlimmer.
Sie stellt sich neben mich und hängt sich bei mir ein.
„Wollens einer Dame nicht beim Einkaufen helfen, junger Mann?“
Während ich mir überlege wie ich mich in Luft auflösen kann und ob Mann schon so einen Versuch überlebt hat, fasst sie mir an den Hintern. Mit einem eleganten „Oh, da sind sie ja“, löse ich mich und rette mich in die nächste Regalreihe. Direkt in meine WeltuntergangsFetischistin hinein. Ich glaub, dass sie auf mich gewartet hat, denn sie verplempert keinen Augenblick.
„Ich habe es bemerkt“, sagt sie streng und mustert mich von oben bis unten.

Aus den Augenwinkel schaue ich, ob es im Regal neben mir, wo die Besen stehen, auch Schaufeln gibt. Ich glaub ich benötige grad eine. Vielleicht kann ich mich bis nach China durchgraben. Verwerfe aber den Gedanken, weil ich bei meinem Pech sicher im Mariannengraben oder am K2 landen würde. Während ich wertvolle Fluchtzeit ungenutzt verstreichen lasse nähert sich die ältere Frau von hinten. Sie ist auch noch nicht fertig mit mir. Zugleich drängt Frau Weltuntergang von vorne auf mich zu.

„Ich habe es bemerkt“, zischt sie mir dabei zu.

Hilferingend klammere ich mich an der Rolle Klopapier fest die ich in Händen halte. „Vielleicht kann ich mich damit einwickeln, mich tot stellen und wenn sie mich für eine Mumie halten, ablassen von mir?“, frage ich mich.
„Ich habe es bemerkt. Sie wollten mich anmachen. Weil morgen Weltuntergang ist, heißt das noch lange nicht, dass die Regeln des Anstands nicht mehr gelten“, fügt sie hinzu.
„Nur aufklären damit …“, ich werde von ihr unterbrochen.
„Mit dem AufklärungsTrick?“

In meiner Verzweiflung krame ich aus meinem Rucksack, Papier und Stift hervor und zeichne den MayaKalender auf, damit sie sieht, dass nix mit Untergang ist. Sie ist ein kluges Kind und versteht, die ältere Frau nicht.

„Xopoxylokappettl, lass es Steine auf mich regnen!“, schreie ich in meinen Kopf hinein.
Seitdem halt ich einfach meine Pappen

© Tom S. aus W.

Weitere Geschichten auf https://www.story.one

Viel Spaß!

Ein und aus.

Ich atme ein, ich atme aus, ich atme ein und ich atme aus … ein und aus … ich atme ein und ich atme aus … ich seufze tief … ich atme ein und ich atme aus … dabei sehe ich in den Himmel … ein und aus … und frage mich, wie lange der Sauerstoff noch ausreicht … ich atme ein und ich atme aus.

Währenddessen Österreich nun ein Pufferstaat wird, wurde die wöchentlich Arbeitszeit um 23 Stunden erhöht … und somit die Löhne um etwa 12% verringert.
In Kurzform: Ende des Sozialsystems in Ö. Hier werden nur mehr Banken, Konzerne und Reiche gerettet. Das hat sich der (soziale) HeimatparteiWähler so nicht vorgestellt, oder?

Daher —> Wählen erst ab 21, mit abgelegter Prüfung in demokratischen Werten.
(In einem Käfig voller Affen, rufe niemals laut um die Einführung der Demokratie)

#think

Sonne, Sand und BärenHintern

Kurz vor dem Millennium, an einem heißen Sommertag, dachte ich mir als noch unerfahrener Pechvogel, dass es eine hervorragende Idee ist, mit dem Motorrad nach Wildalpen zu fahren.
Die nackerte 600er war aufgetankt, ich obendrauf und somit ließen wir es standesgemäß krachen. Sprich, die Fußrasten wurden noch weiter abgeschliffen, das Adrenalin gut ausgeschüttet und mit doppelter Nahtoderfahrung gesegnet erreichte ich ein abgelegenes Tal, nahe Wildalpen. Ich fand sehr schnell eine ideale Stelle um runterzukommen und um abzuchillen. Nahe einem Trinkwasserwildbach, der in einer Linkskurve viel Sand verfrachtet hatte, entdeckte ich eine fast zwei Meter hohe Sanddüne, die ich zielorientiert ansteuerte. Raus aus der engen Lederkombi, sich in den warmen Sand kuscheln und einzuschlafen war eine Sache von wenigen Augenblicken.
Meine Träume konnten noch nicht ihre volle Wirkung entfalten, da wurde ich von einem lauten Geräusch aus meinen Heldentaten gerissen. Ich bin mir sicher, dass hierbei mindestens fünf Paralleluniversen draufgegangen sind. Da wurden die laut sabbernden Laute immer intensiver, es klang als ob ein großer Hund Wasser gierig in sich aufnehmen würde. „Hoffentlich ist das nur Schrödinger Katze oder des Jägers Hundsviech“, ging mir durch den noch benommenen Kopf, zugleich richtete ich mich weiter auf um den Ruhestörer wegzuscheuchen. Langsam kroch ich die kleine Düne empor, bis der Wind mir ins Gesicht blies, zusammen mit einem übel riechenden Gestank und ich sah … direkt in einen breiten Bärenhintern hinein, der sich etwa zwei Meter vor mir befand.
Das Wort „Schas“, konnte ich noch aussprechen, logischerweise machte ich so den Bären auf mich aufmerksam, und er drehte langsam seinen Kopf in meine Richtung. Ich schwöre mit offenen Herzen und herzerweichenden Dackelblick, dass sich die Augen des Bären, wie in einem ComicHeft schlagartig vergrößerten, und mit ebendiesen, panikerfüllten Gesichtsausdruck rannte Bruder Bär über den hier etwa 8 Meter breiten Gebirgsbach. Der Jesusbär, denn es schien mir, dass er über das Wasser lief.
Ich hingegen schlug erwartungsgemäß die entgegengesetzte Richtung ein, das ich nach mehrmaligen stolpern über meine kniehoch gezogene Lederhose einigermaßen gut hinbekam. An der Straße angekommen stellte ich fest, dass die Motorradschlüssel, zusammen mit den Zigaretten, noch auf der Sanddüne lagen, so hetzte ich, mit halb heraufgezogener Hose, den Forstweg vom Ort der seltsamen Begegnung weg. „Hoffentlich sieht mich so keiner“, ging mir noch durch den Kopf, dann hielt ich keuchend an, checkte, dass Bruder Bär schon lange im gegenüberliegenden Wald verschwunden war und keine Gefahr mehr darstellte, dann ging ich zurück, zog mich ordentlich an und fuhr nach Hause. Während der Fahrt dachte ich mir die ganze Zeit: „Das glaubt mir keiner“, und so bin ich jetzt bei euch gelandet.

PS: Mich würde interessieren, was der Jungbär daheim über die Begegnung zu erzählen hatte.
© Tom Schopper

 

Das Schild, das Schwert und mein Rauchfangkehrer.

Tief, mit einem dunklen Umhang verhüllt sitze ich am Schreibcomputer. Es ist 6 Uhr morgens und ich habe schon mein Tagessoll von 12 Seiten erfüllt, und dennoch kann ich nicht enden. Die Geschichte hat mich noch voll gefangen, so sehr, dass die Kaffeemaschine in der Küche seit Stunden ins Leere blubbert.
„Jetzt vergehen die Welten!“, rufe ich und schreibe wie in Trance von Heimdallr, seinem Horn, von Walhall und all den dunklen Drachen. Mein Gesichtsfeld wird immer enger, bis selbst die Gedanken wie in einem schwarzen Loch komprimiert werden und sich auf der anderen Seite auf dem Papier wiederfinden. Ich lese es nicht, es ist wie eine Reise in deren Verlauf ich die Welten entstehen lasse in denen ich mich bewege. Nein, schizo ist anders. Das ist genau die Welt wo alles möglich ist. Alles. Dort entstehen all die Träume die auch unser Ziel werden können.

Ich bin dermaßen von den Ereignissen gefangen, dass ich Schwert und Schild neben mich beim Schreiben stelle. Es könnte ja sein, dass die Wesen aus der Geschichte in meine Welt kommen und ich dann schon wieder schuld an allem bin. Diesmal nicht.
So fliegen die Finger über die Tasten und hoffen mit den Ereignissen Schritt halten zu können, denn die Geschichte hat sich bereits verselbstständigt und ich schreibe nun mehr als Berichterstatter, denn als deren Gestalter.

Der Himmel bricht, Brüdersöhne fallen übereinander her, Windzeit, Wolfzeit … und inmitten des Wahnsinns steht mein Held. Der Macho, der zum ersten Krieger der Göttin wurde und nun gegen das dunkle der Welten steht, nur mit Schwert, Schild und Liebe bewaffnet. Die Glocken des Untergangs läuten laut und klar ….
Nun denn, kann man sich denken. Was solls, kann man sich fragen.

Eh nicht so arg, könnte man meinen und dennoch, wurde es die Geschichte der letzten Woche für mich, denn mitten im wildesten SchlachtenChaos wurde das Läuten real. Es dauerte eine Zeit, bis mein Unterbewusstsein realisierte, dass es von der Wohnungstür kam, mein glorreiches Über-ich, gefangen im Ragnaröck, hörte sie kommen. Sie waren hier, Swartalfs grausamen Ursprungs hier vor meiner Türe. „Schwertzeit, Beilzeit ists!“, rief ich. Mit einem „Bis die Welten vergehen!“, sprang ich auf, packte das Schild, umfasste das eherne Schwert und lief Richtung Türe.

Der TomSchopper Versteher weiß nun was kommt … ihr noch nicht, darum liest bitte gebannt weiter.

Natürlich riss ich die Eingangstüre weit auf. Bereit die Göttin zu schützen schritt ich mit Schild und Schwert in den Gang … mitten in meinen LieblingsRauchfangkehrer hinein.
Da er mich schon seit über 18 Jahren kennt, musste ich ihn diesmal gar nicht so lange reanimieren. Sein Lehrbub kennt mich jetzt auch schon ein bisschen besser. Ich mag mir gar nicht ausdenken, wenn da zwei alte Damen von den Zeugen Jehovas oder gar der Gerichtsvollzieher draußen gestanden hätten. Drum kann ich euch ohne Zwangsjacke eine weitere unglaubliche Geschichte erzählen.

Die sich auch genauso zugetragen hat. DackelblickSchwur.
© Tom Schopper

 

RUNA Halloween Warnung

Liebe Kinder.

Jetzt mal ganz ernsthaft.
Haltet euch von meiner Wohnungstüre fern … denn ich sehe immer so aus … ihr auch?

Jetzt könnt ihr Papa und Mama fragen ob das legal ist und eine Regulierung für Halloween besteht. Sie werden euch auch sagen, dass es nur eine Regel gibt:

Weg von meiner Türe.

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Wartet lieber auf das Christkind, das ich bei mir im Keller eingesperrt habe und es nur freilasse wenn ihr die Halloween Regel Nummer Eins gut verinnerlicht habt.

Frohes Totenfest, auch SAMHAIM (Winterbeginn) genannt.

 

Achtung! Es folgt ein kurzer Nachdenker

Bald werden Urlauber mit Abzeichen ausgestattet werden.
Ich bin Tourist, bitte nicht integrieren!
und für Schwimmer an Ägyptens Küste:
Ich bin Tourist und schwimme urlaubstechnisch hier. Bitte nicht nach Griechenland bringen!
… und jetzt wieder zum Wetter.